Der Garten im Frühjahr: Wie und wo effektive Mikroorganismen einsetzen?

Der Garten im Frühjahr: Wie und wo effektive Mikroorganismen einsetzen?

Ab ca. 8° Bodentemperatur kann es im Frühling mit EM®-Produkten im Garten  losgehen: Die Beete müssen für Blumen und Gemüse vorbereitet werden, Blumenerde wird für Kübel und Kästen hergestellt und auch der Rasen profitiert von einer frühen EM®-Gabe. Wer seine Pflanzen und Böden bereits jetzt mit effektiven Mikroorganismen versorgt, hat die kommenden Monate weniger Pflegearbeiten und kann sich an rundum vitalen Pflanzen erfreuen. Was genau im Frühling in den einzelnen Be-reichen des Gartens zu tun ist und wo die original EM®-Produkte für den Garten sinnvoll eingesetzt werden, lesen Sie in diesem Beitrag.

Blumenbeete im Frühjahr düngen – mit Bokashi oder EM®-Kompost und UrgesteinsMehl
Im Frühjahr, wenn in allen Blumenbeeten noch viel Erde zu sehen ist, kann optimal organisch gedüngt werden – mit Bokashi (verfügbar in den Varian-ten Schwarzerde, organisch oder rein pflanzlich) oder EM®-Kompost. Auf einen Quadratmeter Beetfläche werden 200 bis 500 g gekauftes oder selbst hergestelltes Bokashi gestreut und flach eingearbeitet. Da das Bokashi einen niedrigen pHWerte hat, wird rund um alle bereits im Beet befindlichen Pflanzen 10 bis 15 cm Platz gelassen. Nach dem Einarbeiten wird das gesamte Beet mit 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1 l Wasser pro 1 m2 angegossen. Nach zwei bis drei Wochen haben
die Mikroorganismen das organische Material umgesetzt, und auch die noch freien Beetbereiche können bepflanzt werden. Keine Wartezeiten gibt es nach der organischen Düngung mit EM®-Kompost, der mit EMIKO® KompostPflege aufgewertet wurde. 500 g Kompost können pro Quadrat-meter im Beet verteilt und ebenfalls leicht eingearbeitet werden. Um Pflanzen, die bereits im Beet stehen, muss man sich beim Ausbringen von Kompost keine Gedanken machen und kann auch dicht an Stiele und Wur-zeln herangehen. Das Angießen mit Garten- und Bodenaktivator hilft auch hier, die Nährstoffe aus dem Kompost weiter aufzuschließen. Einen guten Nährstoffschub an natürlichen Mineralien und gleichzeitig original EM®-Mikroorganismen erhält das Beet durch EMIKO® Urgesteins-Mehl. Das UrgesteinsMehl wird einmal jährlich in der Vegetationszeit aus-gebracht. Im Frühjahr, zusammen mit der organischen Düngung, hat sich die Aus-bringung bewährt. Vor dem Einarbeiten von Bokashi oder Kompost und UrgesteinsMehl können alle Beete pro Quadratmeter zusätzlich mit 5 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat bestreut werden, damit alle
Bodenlebewesen von den positiven Schwingungen der effektiven Mikro-organismen profitieren können. Der Einsatz von Pulver oder Granulat bietet sich aus praktischen Gründen im Frühjahr an, ist jahres-zeitlich aber unabhängig und kann auch im Herbst erfolgen.

Dicht bewachsene Beete und wie man hier EM® einsetzt
In allen Beeten, in denen der Pflanzenbewuchs z. B. durch Bodendecker und Sträucher so dicht ist, dass die Erde weitgehend bis vollständig be-deckt ist, eignet sich der EMIKO® MikroDünger. Er wird mit 10 ml und bis zu 5 Litern Wasser pro Quadratmeter für eine organische Frühjahrs-Düngung ausgebracht, die gleichzeitig effektive Mikroorganismen in den Boden bringt. Alternativ können in solchen Beeten sehr gut Bokashi-Depots bzw. Depots mit EM®-Kompost angelegt werden. Im Abstand von ca. 50 cm in alle Richtungen werden hierfür 15 bis 20 cm tiefe Löcher in den Boden gebohrt. Bei sehr durchlässigen Böden eignet sich hierfür ein Pfahl mit 5-7 cm Durchmesser, bei härteren und tonigen Böden kann ein Rohr mit ähnlichem Durchmesser benutzt werden. Das Loch wird mit einer
Handvoll Bokashi oder EM®-Kompost gefüllt und anschließend mit Erde verschlossen. Wer dicht bewachsene Beete auf natürliche Weise mit weiteren Mineralien versorgen möchte, streut 200 g EMIKO® Urgesteins-Mehl pro Quadratmeter (in den Folgejahren 100 g / m2) so nah es geht an der Bodenoberfläche aus und gießt anschließend mit der MikroDünger-Wasser-Lösung, um das Gesteinsmehl in den Boden zu bringen. Von den positiven EM®-Schwingungen können Mikroorganismen und Bodenlebe-wesen dicht bewachsener Flächen über das EM Super Cera C® Granulat (50 g / 10 m2) profitieren. Die kleinen, aber schweren Körnchen fallen von den Blättern auf den Boden und gelangen durch reges Bodenleben mit der Zeit in den Oberboden.

Gemüsebeete: Bei der Vorbereitung mit EM® auf unterschiedliche Pflanzenansprüche eingehen
Gemüsepflanzen lassen sich in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer glie-dern. Damit alle Pflanzen über das Jahr hinweg optimale Bedingungen im Beet vorfinden, macht es Sinn, eine Anbauplanung zu erstellen und sich Gedanken zu machen, in welchen Teilen des Beetes welche Pflanzen (nacheinander) angebaut werden sollen. Um einzelne Teile des Gemüse-beetes im Frühjahr individuell vorbereiten zu können, beziehen sich die folgenden Angaben jeweils auf einen Quadratmeter. Die Vorbereitungen sollten mindestens 14 Tage vor dem Pflanztermin durchgeführt werden. Starkzehrer (z. B. Tomaten, Zucchini, Brokkoli,…) benötigen viele Nähr-stoffe. 1-2 kg gekauftes Bokashi, alternativ selbst hergestelltes Bokashi oder EM®-Kompost sichern den Grundstock an Nährstoffen. Je nach Zu-stand des Bodens wird das Bokashi bzw. der Kompost direkt auf das Beet aufgebracht und leicht eingearbeitet. Bei schlechtem Boden ist eine Mischung mit hochwertiger Pflanzerde zu empfehlen, die als oberste Schicht auf das Beet aufgetragen wird. Die Fläche wird anschließend mit einer Lösung aus 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1-2 Litern Wasser durchfeuchtet. Der Boden sollte bis zum Pflanztermin schön feucht bleiben, daher kann ein Vlies oder Mulch zum Schutz vor
Austrocknen aufgelegt bzw. aufgebracht werden. Mittelzehrer (z. B. Kohlrabi, Möhren, Spinat,…) benötigen etwas weniger Dünger. Ihnen genügen oft schon die Nährstoffe, die nach Anbau eines Starkzehrers noch im Boden sind. Das ist besonders für die Anbauplanung wichtig zu wissen. Im Frühjahr werden die Beetbereiche für die Mittelzehrer einfach mit der Hälfte Bokashi oder EM®-Kompost (ca. 500 g / m²) versorgt und mit der EM®-Wasser-Lösung durchfeuchtet. Schwachzehrer (z. B. Bohnen, Erbsen, Erdbeeren, …) bevorzugen magere Böden. Bereiche des Gemüse-beetes für diese Pflanzen werden lediglich mit 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1-2 Litern Wasser gut durchfeuchtet. Für alle Kulturen sollten im Rahmen der Vorbereitung 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl pro Quadratmeter (in den Folgejahren 100 g pro Quadrat-meter) eingearbeitet werden. Im Wachstum werden alle Kulturen bei Bedarf mit EMIKO® Mikro-Dünger gegossen und mit EMIKO® EM5 Forte besprüht. Sofern das Beet nicht vorbereitet werden konnte, werden alle Kulturen ihrem Bedarf ent-sprechend häufiger mit MikroDünger versorgt. Pro Quadratmeter Beet-fläche können 5 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat für die positive Schwingungsübertragung der original EM® auf das Bodenleben einge-arbeitet werden.

Erde für Blümentöpfe, -kübel und Balkonkästen mit EM® aufwerten
Mit Bokashi: Wie auch im Gemüsebeet, sollte die Erde für Blumenkübel, Balkonkästen und Co. mindestens 14 Tage vor dem Pflanzen vorbereitet werden. Hierzu werden 20 Liter Blumenerde mit 500 g Bokashi (verfügbar in den Varianten Schwarzerde, organisch oder rein pflanzlich) und optional 20 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat in einer Schubkarre gemischt und evtl. etwas angefeuchtet, sofern die Erde zu trocken ist (Test: schnee-ballgroße Kugel aus dem Gemisch formen – die Kugel sollte wieder zer-fallen, wenn man sie leicht berührt). Das Gemisch kann in der Schub-karre ruhen oder – sofern man noch mehr Pflanzerde vorbereiten möchte – in Eimer, Müllsäcke oder Kübel gefüllt werden. Die Erde sollte abgedeckt werden, damit sie vor dem Austrocknen oder Regenwasser geschützt
ist, sie muss aber nicht luftdicht lagern. Während der Lagerung erwärmt sich der Boden und auf der Oberfläche kann sich ein weißlicher Belag bilden. Es handelt sich hierbei nicht um Schimmel, sondern um die Aktivität einer bestimmten EM®-Hefe. Mit EM®-Kompost: Gut verrotteter EM®-Kompost kann direkt zum geplanten Pflanzzeitpunkt mit Blumen-erde vermischt werden. Auf einen 20 Liter-Sack Blumenerde werden 500 g Kompost und optional 20 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat ge-rechnet. Für Eilige: Wer keine Zeit hatte, Blumenerde vorzubereiten und keinen Kompost hat, kann in Kübeln und Kästen dennoch Bokashi (z. B. Bokashi Schwarzerde) verwenden. Hierzu wird zunächst etwas Blumen-erde in das Behältnis gefüllt. Es folgt eine Schicht Bokashi, auf die min-destens nochmal 5 cm Blumenerde gegeben wird. Darauf wird die Pflanze gesetzt, deren Wurzeln einige Zeit brauchen, bis sie zum Bokashi ge-langen. Der saure pH-Wert des Bokashis hat sich bis dahin neutralisiert und kann den Pflanzenwurzeln nicht mehr schaden.

Die erste EM®-Gabe für den Rasen schon im zeitigen Frühjahr!
Beim Rasen sollte unterschieden werden, ob er im Vegetationsverlauf gemäht oder gemulcht wird. Die Mähtechnik hat Einfluss auf den Nähr-stoffbedarf und in welcher Menge die im Boden lebenden Mikroorga-nismen mit EM® unterstützt werden sollten, damit stets ausreichend Nährstoffe mineralisiert werden können. Der gemulchte wie auch der im Jahresverlauf gemähte Rasen erhält zu Vegetationsbeginn eine Dünger-Startgabe mit EMIKO® MikroDünger und optimal 200 g EMIKO® Urge-steinsMehl pro Quadratmeter. Da der gemähte Rasen im Vegetations-verlauf einen höheren Bedarf an zugeführten Nährstoffen hat, wird ein Liter EMIKO® MikroDünger zusammen mit ca. 50 Litern Wasser auf 100 m2 ausgebracht. Der gemulchte Rasen erhält 0,5 Liter Mikro-Dünger mit derselben Menge Wasser. Egal welche Mähtechnik genutzt wird: Zusammen mit dem EMIKO® UrgesteinsMehl können auch 500 g EM Super Cera C® Pulver pro 100 m2 ausgebracht werden. Das Pulver aus EM-X® Keramik verbessert durch seine guten EM®-Schwingungen die
Lebensbedingungen für alle Bodenlebewesen. Wer mehr über die Rasen-pflege im Jahresverlauf wissen möchte, sollte auch diese Beiträge zum Thema Rasenpflege mit EM® lesen:

Rasenpflege: Mähen oder Mulchen
EM®-Pflege für Rasen
Rasenprobleme mit EM®-Maßnahmen beheben

Anzucht von Pflanzen im Frühjahr
Schon im Februar und März kann im Haus begonnen werden, eigene Gemüsepflanzen oder Blumen vorzuziehen. Ist es draußen sicher frostfrei, kann auch im Gewächshaus oder im geschützten Frühbeet vorgezogen werden. Langjährige EM®-Anwender schwören darauf, die zur Aussaat bestimmten Samen vorher leicht mit Wasser zu befeuchten und mit EM Super Cera C® Pulver zu bestäuben. Die positiven EM®-Schwingungen sollen die Keimfähigkeit der Samen verbessern, die anschließend in Anzuchterde ausgesät werden. Für die Anzucht von Pflanzen sollte kein Bokashi in die Erde gemischt werden. Wenn das Bokashi noch nicht weit genug umgesetzt ist, ist es einerseits noch zu sauer und kann kleinste Wurzeln verätzen. Andererseits kann es passieren, dass die Samen beginnen zu fermentieren. Alle jungen Pflänzchen werden 1x wöchentlich mit einer Verdünnung von 10 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator auf
einen Liter Wasser gegossen. In der Zwischenzeit wird mit EM-X® Keramik Pipes energetisiertem Wasser gegossen und die Blätter möglichst täglich fein besprüht. Sobald die ersten Primärblätter da sind (Blätter, die nach den Keimblättern wachsen), kann auch der Einsatz von EMIKO® EM5 Forte beginnen.

Fazit:
Bereits im Frühjahr beginnt der Einsatz der original EM®-Produkte für den gesamten Garten. Der Schwerpunkt liegt in allen Beeten auf der organi-schen Düngung mit Bokashi, EM®-Kompost oder EMIKO® MikroDünger und der gleichzeitigen Versorgung mit natürlichen Mineralien und Boden-verbesserung durch EMIKO® UrgesteinsMehl. Rasenflächen werden orga-nisch flüssig mit EMIKO® MikroDünger gedüngt und ebenfalls mit EMIKO® UrgesteinsMehl versorgt. Zeitgleich zur organischen Düngung gelangen über diese Maßnahmen lebende original EM® in den Boden. So wird das Bodenleben unterstützt, aktiviert und der Umbau des organischen Ma-terials zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen sowie der Humusaufbau ge-fördert. Im Vegetationsverlauf wird das Bodenleben regelmäßig weiter mit EMIKO® Garten- und Boden-aktivator unterstützt und nach Bedarf mit flüssigem EMIKO® MikroDünger organisch gedüngt.

(Quelle: EMIKO Blog, 2018-03-07 08:03:59 EMIKO Online-Redaktion)

6. Reischacher Imkertag – Naturwabenimker Altötting-Mühldorf

Biene auf Birnbaumblüte
Biene auf Birnbaumblüte

Einladung

6. Reischacher Imkertag mit Ausstellung von Bienenkästen

Zwei Fachvorträge mit anschließender Podiumsdiskussion

 

 

Sonntag, 04. März 2018, 14.00 Uhr
Gasthof Reischacher Hof, 84571 Reischach

Liebe Imkerkolleginnen und -Kollegen,

der 6. Reischacher Imkertag als ein Informationstag zur naturnahen Imkerei mit Fachvorträgen und Bienenkästen-Ausstellung ist mittlerweile zu einer festen Institution in unserer Region geworden.

In diesem Jahr konnten wir zwei erfahrene Bienenkenner und Forscher als Referenten gewinnen, die uns Zusammenhänge zur Varroavermehrung und die Wirkweisen von Neonikotinoiden auf diese Lebewesen aufzeigen.

Störungen des Bienenvolkes und die Varroavermehrung –
ein verhängnisvoller Zusammenhang!

Referent: Imkermeister Hans Rindberger, Referent für ökologische Bienenhaltung, Zell am Moos, Österreich

Basierend auf seinen persönlichen Erfahrungen stellt Hans Rindberger dar, wie Brutraumstörungen und unsere imkerlichen Manipulationen im Bienenvolk die rasante Varroaentwicklung begünstigen können. Er imkert mit großer Leidenschaft mehr als ein halbes Jahrhundert und hat von Anfang an die Vitalität seiner Bienen im Blick gehabt. Sein großer Erfahrungsschatz mit der naturnahen Imkerei hat ihn zu einem der beliebtesten Referenten im deutschsprachigen Raum gemacht. Heute betreut er mit Unterstützung von seinem Sohn ca. 200 Bienenvölker.

Wie Neonikotinoide das Verhalten von bestäubenden Insekten ändern

Referent: Neurobiologe Prof. Dr. Randolf Menzel, Freie Universität Berlin

Es sind erstaunliche Erkenntnisse und Einblicke, die Randolf Menzel in seinen Vorträgen darstellt. Manches wirkt überraschend und in der Menge lassen die zusammengetragenen Informationen die Bienen und Bienenvölker zu kleinen Wunderwerken der Natur werden. Schwerpunktmäßig werden wir über das Nachlassen der Sammelmotivation, die Navigation und die Tanzkommunikation informiert. Welche Rolle dabei die Neonikotinoide und Umweltgifte spielen, wird uns der Gehirnforscher sehr ausführlich darstellen. Schon mehr als 30 Jahre erforscht er die Bienen.

Beitrag: Wir wollen diesen Imkertag mit freiwilligen Spenden finanzieren. Jeder gibt, was er kann und was es ihm wert ist!
Solche Informationsveranstaltungen sind nur mit der Unterstützung von allen möglich.
Für weitere Informationen stehen Udo Pollack maria-udo@web.de Telefon 08670-1247 oder Christine Ebner Ebner@edermuehle.de Telefon 08670748 zu Verfügung.

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir begrüßen Euch schon jetzt herzlich zum 6. Reischacher Imkertag am 04. März um 14.00 Uhr und freuen uns auf einen herzlichen, fachlichen Austausch in Reischach.

Bitte geben Sie die Einladung an andere interessierte Menschen weiter.
Mit imkerlichen Grüßen
Udo Pollack und Christine Ebner
Unter www.naturwabenimker.de finden Sie noch mehr Information über uns.