6. Reischacher Imkertag – Naturwabenimker Altötting-Mühldorf

Biene auf Birnbaumblüte
Biene auf Birnbaumblüte

Einladung

6. Reischacher Imkertag mit Ausstellung von Bienenkästen

Zwei Fachvorträge mit anschließender Podiumsdiskussion

 

 

Sonntag, 04. März 2018, 14.00 Uhr
Gasthof Reischacher Hof, 84571 Reischach

Liebe Imkerkolleginnen und -Kollegen,

der 6. Reischacher Imkertag als ein Informationstag zur naturnahen Imkerei mit Fachvorträgen und Bienenkästen-Ausstellung ist mittlerweile zu einer festen Institution in unserer Region geworden.

In diesem Jahr konnten wir zwei erfahrene Bienenkenner und Forscher als Referenten gewinnen, die uns Zusammenhänge zur Varroavermehrung und die Wirkweisen von Neonikotinoiden auf diese Lebewesen aufzeigen.

Störungen des Bienenvolkes und die Varroavermehrung –
ein verhängnisvoller Zusammenhang!

Referent: Imkermeister Hans Rindberger, Referent für ökologische Bienenhaltung, Zell am Moos, Österreich

Basierend auf seinen persönlichen Erfahrungen stellt Hans Rindberger dar, wie Brutraumstörungen und unsere imkerlichen Manipulationen im Bienenvolk die rasante Varroaentwicklung begünstigen können. Er imkert mit großer Leidenschaft mehr als ein halbes Jahrhundert und hat von Anfang an die Vitalität seiner Bienen im Blick gehabt. Sein großer Erfahrungsschatz mit der naturnahen Imkerei hat ihn zu einem der beliebtesten Referenten im deutschsprachigen Raum gemacht. Heute betreut er mit Unterstützung von seinem Sohn ca. 200 Bienenvölker.

Wie Neonikotinoide das Verhalten von bestäubenden Insekten ändern

Referent: Neurobiologe Prof. Dr. Randolf Menzel, Freie Universität Berlin

Es sind erstaunliche Erkenntnisse und Einblicke, die Randolf Menzel in seinen Vorträgen darstellt. Manches wirkt überraschend und in der Menge lassen die zusammengetragenen Informationen die Bienen und Bienenvölker zu kleinen Wunderwerken der Natur werden. Schwerpunktmäßig werden wir über das Nachlassen der Sammelmotivation, die Navigation und die Tanzkommunikation informiert. Welche Rolle dabei die Neonikotinoide und Umweltgifte spielen, wird uns der Gehirnforscher sehr ausführlich darstellen. Schon mehr als 30 Jahre erforscht er die Bienen.

Beitrag: Wir wollen diesen Imkertag mit freiwilligen Spenden finanzieren. Jeder gibt, was er kann und was es ihm wert ist!
Solche Informationsveranstaltungen sind nur mit der Unterstützung von allen möglich.
Für weitere Informationen stehen Udo Pollack maria-udo@web.de Telefon 08670-1247 oder Christine Ebner Ebner@edermuehle.de Telefon 08670748 zu Verfügung.

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir begrüßen Euch schon jetzt herzlich zum 6. Reischacher Imkertag am 04. März um 14.00 Uhr und freuen uns auf einen herzlichen, fachlichen Austausch in Reischach.

Bitte geben Sie die Einladung an andere interessierte Menschen weiter.
Mit imkerlichen Grüßen
Udo Pollack und Christine Ebner
Unter www.naturwabenimker.de finden Sie noch mehr Information über uns.

EM-Erfahrungen und Vorschläge für Imker

Im Sekretariat der IG-EM Schweiz waren immer wieder Anfragen von Imkern eingegangen, ob es bereits EM-Erfahrungen bei den Bienen gäbe, oder ob man für die Imker etwas machen könnte. Da dies bezüglich wenig bekannt war, entschloss ich mich 2004, einen Aufruf im EMJournal zu machen. Diesem Aufruf folgten 24 Reaktionen aus dem In- und Ausland. Ende Mai 2005 fand das erste Treffen in Zürich statt. Drei Imker waren anwesend, drei andere
hatten sich abgemeldet. Seither hat sich eine Kerngruppe von einer Imkerin und vier Imkern gebildet, die sich zweimal jährlich trifft. Nach 2 1/2 Jahren gemeinsamer Arbeit möchte die Gruppe mit diesem Journalbeitrag weitere Imker erreichen.

Vorschläge
Die Imker-Kerngruppe diskutierte bei diesen Treffen über verschiedene Themen wie Kästen, Bienentränke, Zuckerwasser, Oxalsäure ja oder nein, Varroamilbe, Fau-lund Sauerbrut. Jeder tauschte seine EM-Erfahrungen
mit Bienen aus. Da aber in der Schweiz zu diesem Thema wenig bekannt
ist, wurden Vorschläge entwickelt, wovon einige bereits getestet wurden. Endgültige Aussagen können noch keine gemacht werden. Es ist klar, dass solche Tests von mehreren Imkern über eine längere Zeit durchgeführt werden müssen.
Hier einige Vorschläge:
1. Kästen aussen mit 2 Anstrichen bemalen. Pro 1/2 l Farbe 4-5 EL Keramik-pulver mischen, mit EMa verdünnen. Menge je nach Streichfähigkeit. Farbe Biosana Beutenfarbe. Statt Farbe kann man auch Leinöl gemischt mit Pig-menten und Keramikpulver nehmen.
2. In die Bienentränke Pipes geben, damit das Wasser die Schwingung von EM erhält.
3. Pro Liter Zuckerwasser 10 –30 ml EM1 oder EMa geben.
4. Im Magazin wird das Zuckerwasser oft schlecht oder von anderen Insekten
geräubert. Das Aufnahmefach der Bienen kann abgedichtet werden und via Plastikschlauch mit einem Plastikbeutel (Bag in Box, Mostbeutel) verbunden werden. So kann das EM-Zuckerwasser isoliert und unter Luftabschluss in der Beute gelagert werden. So bleibt es frisch, gerade bei Ablegern mit geringer Aufnahme ist dies ein Vorteil.
5. EMa mit Wasser vermischt zerstäuben (1 Teil EMa mit 2 Teilen Wasser oder auch 1:3, 1:4). Die Verträglichkeit solch hoher Dosierungen wurde an offener Brut mit gutem Erfolg getestet. Auffallend ist der starke, angenehme Stock-geruch in der Nähe der Beuten. Durch den direkten EMa Einsatz in den Völkern erhoffen sich die Imker auch eine Resistenz gegen Faul- und Sauerbrut.
6. Oxalsäure-Tabletten gegen Varroamilbe. Diese 1g Tabletten aus der Kur-Drogerie in Österreich werden in 3 x 3 Behandlungen (9 Tabletten) zu einem feinen Aerosol verdampft. Sie sollen bienenverträglicher sein. (s. auch EMJournal 4)
7. Eine rege Diskussion gab es auch bei der Wahl des Winterfutters. Ich als Nicht-Imkerin warf die Frage nach der Qualität des Winterfutters auf. Wie die Imker mir erzählten, wird mit weissem Zucker aufgefüttert. Kann dies für die Bienen gesund sein? Erwarten wir da nicht zuviel von ihnen? Darf ich Ihnen, liebe Leser, ein Bild zum Vergleich aufzeigen? – Stellen Sie sich vor, Sie haben sich einen Vorrat an gesunden Lebensmitteln für den ganzen Winter ange-schafft. Dann kommt jemand, der Ihnen alles wegnimmt. Er ist doch noch
so freundlich und stellt Ihnen einige Säcke weissen Zucker zur Verfügung, damit Sie etwas zu Essen haben. Was glauben Sie, wie es Ihnen nach einem halben Jahr gesundheitlich gehen würde? Eine Antwort ist überflüssig. Je vitalstoffreicher unsere eigene Ernährung ist, desto gesünder sind wir. Gilt dies nicht auch für die Bienen? Der Imker möchte den Honig als Lohn für
seine Arbeit ernten können. Was kann man also tun? Optimal wäre sicher, einen Teil des Honigs als Futter den Bienen zu lassen. Wäre Vollrohrzucker ein geeigneter Ersatz? Er wäre natürlicher und auch reicher an Mineralstoff. Bei längeren Kälteperioden kann dies bei Bienen zu Ruhr (Durchfall) führen. Hier wären Versuche gefragt. Ein weiterer Versuch bestände aus der bei Kombi-nation von EMa, EM Salz, EM Keramik und EM-X, um das Immunsystem der
Bienen zu stärken. Diesen Versuch habe ich bei Efeuzweigen gemacht. Die Zweige in der Kombination von allen vier EM-Produkten entwickelten die kräftigsten und längsten Wurzeln.
Mathias Hegglin gab seinen Bienen auf 25l Zuckerwasser einen Deckel EM-X, sowie einige Prisen EM Salz. Er bittet, dass andere Imker dies auch aus-probieren.
Norbert Holzknecht hat uns seine Teemischung fürs Zuckerwasser vorgestellt: Wermut (ganze Pflanze), Kamille (Blüte), Zitronenmelisse (Blatt), Löwenzahn (Blüte), Apfelminze (Blätter), Brennessel (Blatt), Thymian und evtl. Eichenrinde. Könnte diese Teemischung EM-fermentiert verabreicht werden?
8. Könnte der intensive Geruch von EM-5 helfen, die Wachsmotten von den wertvollen Waben fern zu halten und diese zu schützen? Da wären ebenso Versuche gefragt.

Dank an die Imker-Kerngruppe
Der aktiven Imker-Kerngruppe danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für Ihren Einsatz und die Bereitschaft, EM auf verschiedene Weise zu testen. Sie tut dies aus Überzeugung. Ich bin der Gruppe dankbar für alle Gespräche und Erklärungen, welche sie mir gegeben hat, durch die ich viel gelernt habe. Ein spezieller Dank gebührt Mathias Hegglin, der jeweils ein Protokoll schreibt und allen Imkern weiterleitet. Die Imker-Kerngruppe wünscht sich sehr, dass sie noch mehr Imker mit Pioniergeist und Freude am Testen mit EM findet. Sie
ist überzeugt, dass EM bei den Bienen eine grosse Hilfe sein kann. Die effektiven Mikroorganismen stärken das Immunsystem der ganzen Umwelt. So dienen diese nicht nur den Pflanzen, sondern auch den Bienen, mit der Umweltsituation fertig zu werden. Man muss nicht gegen Krankheiten
kämpfen, sondern für die Umwelt etwas tun. Krankheiten zeigen uns nur,
dass wir etwas falsch gemacht haben.

Weitere Imker-Treffen
Beim letzten Treffen wurde beschlossen, sich nur noch einmal jährlich zu treffen: am letzten Freitag im Februar. Der ausschliessliche Kontakt übers Internet kam für die Gruppe nicht in Frage. Der persönliche Kontakt ist ihr wichtig. Das nächste Treffen ist also am 23. Februar 2007.

Versuchsprojekt
Wie Sie sehen, probieren die Imker viel aus, können aber noch keine endgültigen Ergebnisse bieten. Um das Interesse von weiteren Imkern zu wecken, hat sich die Gruppe für ein langfristiges Versuchsprojekt ent-schlossen: Imker, die an diesem Projekt teilnehmen, benötigen 5 Völker an
einem Stand mit identischem Beutenmass sowie 5 gleichwertige Königinnen aus einer Zucht (Schwestern). Bei Bedarf können diese nächstes Frühjahr bei Mathias Hegglin bezogen werden. Optimal wäre der Versuchsbeginn mit Schwärmen und Zuchtköniginnen, um eine möglichst identische
Ausgangslage zu erhalten. Die Völker sollen während einer längeren Zeit unterschiedlich aufgefüttert werden. Ein Volk erhält als Kontrolle kein EM. Je mehr Imker daran teilnehmen, desto reger werden die Diskussionen, und um so klarere Aussagen kann man am Projektende machen.

Unterstützung durch die IG-EM Schweiz
Die IG-EM Schweiz unterstützt grosszügiger Weise dieses Versuchsprojekt mit EM Produkten. Wer daran teilnehmen will, kann sich bei mir melden: Gabriella Höfler, Milackerweg 9, 4655 Stüsslingen 062 298 21 45, gaby.hoefler@gmx.net.
Zwei Bedingungen werden gestellt: Wer teilnimmt, muss am nächsten Imker-Treffen teilnehmen und ein Protokoll von seinen Ergebnissen machen.
Gabriella Höfler

(Quelle: EM e.V., Bremen, EM-Journal 18, 2007)

Bienen bei EMIKO

EMIKO EM-Apis
EMIKO EM-Apis

 

Bienen bei EMIKO

Am 09. Juni ist ein Bienenvolk bei der EMIKO eingezogen – genauer gesagt in eine Bienenbox vom Verein Stadtbienen e.V.. Nicht etwa die Honigernte, sondern ein Beitrag gegen das weltweite Bienensterben, das ist Ziel der Bienenhaltung bei der EMIKO. Gleichzeitig wollten einige Mitarbeiter die positiven Erfahrungen mit EM bei Bienen einmal selbst erleben und setzten das Bienen-Produkt EMIKO® EM Apis konsequent ein. Wie die Bienen reagierten, warum das Bienenjahr 2015 trotz EM leider nicht erfolgreich war und was nächstes Jahr anders gemacht werden soll, lesen Sie in diesem Beitrag. Die ersten Überlegungen Bienen zu halten, wurden im März 2015
konkret. Immer wieder erreichten uns Berichte von Imkern, die effektive Mikroorganismen bei ihren Bienen einsetzen. Zudem lasen wir seit Jahren immer wieder Berichte in der Presse, die das weltweite Bienensterben thematisierten. Nicht nur, dass immer mehr Bienenvölker verschwinden, die Bienen unterliegen auch einem enormen Schädlingsdruck. Besonders die Varroa-Milbe ist in nahezu jedem Volk zu finden. Wir beschlossen also, unseren eigenen Beitrag zum Schutz der für uns und unsere Natur so wichtigen Biene zu leisten. Gleichzeitig wollten wir die positiven Imker-Berichte mit unserem Produkt EMIKO® EM-Apis einmal „hautnah“ miterleben.

Wirkt EM gegen die Varroa-Milbe?
In Bezug auf den Einsatz effektiver Mikroorganismen ergaben sich für unser Bienen-Projekt demnach zwei Bereiche, die wir genau beobachten wollten:

1. Wie sich EM auf das Verhalten der Bienen auswirkt und
2. ob effektive Mikroorganismen so unterstützen können, dass die Varroa-Milbe das Volk nicht schwächt.

Woher bekommt man einen Bienenschwarm?
Auf der Suche nach Informationen zur Bienenhaltung und woher man über-haupt einen Schwarm bekommt, stießen wir auf den Verein „Stadtbienen e.V.“ aus Berlin. Deren Engagement gefiel uns sehr und wir nahmen Kontakt auf. Positiv für alle, die mit dem Gedanken spielen, das Imkern zum Hobby zu machen: Stadtbienen e.V. bietet nicht nur eine „Beute“ (Bienenbehausung) für den Garten oder Balkon an, sondern über das ganze Bienenjahr hinweg auch Imkerkurse für Anfänger. Stellvertretend für die Gruppe EMIKO-Mitarbeiter,
die sich um das Bienenprojekt kümmern wollten, besuchte eine Mitarbeiterin aus dem Beratungs-Team den Kurs und versorgte ihre „Mitstreiter“ anschließ-end mit dem erworbenen Wissen. In Rösrath, also nicht weit entfernt, fanden wir mit Matt Jones einen Demeter-Imker, der uns nach dem Schwärmen ein Bienenvolk abgeben würde. Es konnte also losgehen!

Der Einzug der Bienen
Am 09. Juni war es dann soweit – die Bienen zogen ein. Anders als üblich, hat Matt Jones die Bienen nicht in die Box „eingeschlagen“, sondern sie nach und nach von alleine in die Box einwandern lassen. „Als die Königin in der Box war, ging es ganz schnell. Dabei waren die Bienen aber völlig entspannt. Ein toller Anblick“, lässt Helge Jakubowski, Geschäftsführer der EMIKO den Einzug der Bienen Revue passieren. Am nächsten Morgen schon war in der Bienenbox Routine angesagt. Man sah Bienen ankommen, in die Box fliegen und andere herausfliegen. Die ersten Waben waren bereits gebaut und die Bienen – wie man das von Bienen erwartet – sehr fleißig.

EMIKO® EM Apis von Anfang an
Damit die effektiven Mikroorganismen sämtliche Oberflächen positiv besiedeln konnten, haben wir die leere Bienenbeute schon vor Einzug der Bienen täglich mit EMIKO® EM Apis eingesprüht. Wir nahmen eine Verdün-nung von 1:10 mit Wasser. Als die Bienen dann einzogen, haben wir sie zunächst zwei Wochen mit einer Zuckerwasser-EM- Lösung gefüttert, um ihnen den Start in der neuen Umgebung zu erleichtern. In der Nähe der Beute platzierten wir eine Vogeltränke, aus der sich die Bienen fleißig mit einer Apis-Wasser-Lösung bedienten. Fast jeden Tag haben wir nachgeschaut, wie es unseren Bienen geht und die Beute auch geöffnet. Bei jeder Kontrolle haben wir das Flugbrett und die gesamte Beute von außen eingesprüht. Ein bis zweimal pro Woche haben wir zudem mit der Feinsprühflasche in die Beute hinein gesprüht. Die Bienen kamen also immer wieder in Kontakt mit den positiven Mikroorganismen.

Positive Auswirkungen von EM bei den Bienen
Unser Volk war sehr friedlich, den Imkerhut brauchten wir nicht. Die Bienen bauten Waben im Naturbau, flogen emsig aus und ein und die Bienenkönigin legte fleißig Eier. In unserem Volk zeigten sich über das gesamte Bienenjahr keine Varroa-Milben – sehr zum Erstaunen befreundeter Imker, die bisher nicht mit EM gearbeitet haben. Als es Zeit wurde, Maßnahmen gegen die Milben zu treffen – wie das Verdampfen von Ameisensäure – gingen wir nochmal akri-bisch auf die Suche. Wir fanden keine einzige Milbe und konnten unserem
Volk die anstrengenden Milben-Maßnahmen ersparen. Dass ein Volk völlig von der Varroa-Milbe verschont bleibt, haben schon mehrere Imker festgestellt, die konsequent mit EM arbeiten. Auch andere typische Bienenkrankheiten wie Faulbrut oder Pilzbefall konnten wir nicht feststellen. Offenbar hat EMIKO® EM Apis dazu beigetragen, die Bienen entsprechend zu unterstützen.

Der Schreck am Ende des Sommers
Gegen Ende des Sommers stellten wir fest, dass unser Volk unaufhörlich kleiner wurde. Wir suchten, doch eine Königin konnten wir nicht mehr finden. Dafür stellten wir sehr viel Drohnenbrut fest (ein Zeichen dafür, dass das Volk keine Königin mehr hat – eine Arbeiterin hat in dem Fall das Brutgeschäft übernommen). Dass es sehr schwierig ist, ein Volk mit einer neuen Königin zu vereinen, wussten wir. Trotzdem starteten wir einen Versuch, um unser Volk zu retten. Obwohl wir die neue Königin mehrere Tage in ihrer kleinen Transportbox innerhalb der Beute hielten, wurde sie von unserem Volk letztendlich nicht angenommen und getötet. Anfang September dann wurde unser geschwächtes Volk von einem anderen Bienenvolk ausgeräubert und vernichtet. Wir konnten nur zuschauen, wie die fremden Bienen unser friedliches Volk attackierten und ungehindert in unsere Beute aus und ein flogen.

Fazit – und was wir nächstes Jahr anders machen wollen
Unterm Strich sind wir in unserem ersten Bienenjahr nicht erfolgreich gewesen. Dennoch haben wir viel Positives für uns und in Sachen EM herausgefunden:
• Bienen zu halten ist eine wunderbare Sache, wir starten im nächsten Jahr erneut!
• EMIKO® EM Apis hat bei uns für ein sehr friedliches Volk gesorgt, dass sogar der Varroa-Milbe trotzen konnte.
• Eine gekennzeichnete Königin erspart mühsames Suchen.
• Um unseren Bienen mehr Pollen anbieten zu können, werden wir im nächsten Jahr einen Blühstreifen anlegen.

(Quelle: EMIKO-Blog Beitrag 2015-10-22 20:10:16 EMIKO Online Redaktion)