Honigbiene und EM

EMIKO EM-Apis
EMIKO EM-Apis

 

 

Honigbienen und EM

Der Honigbiene und ihren wild lebenden Artgenossen – als fleißige Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen – verdanken wir Wachstum, Artenvielfalt und gute Ernten. Somit sichert die Biene uns Menschen und vielen Tieren die Nahrungsgrundlage. EM Effektive Mikroorganismen® dienen vielen Imkern weltweit seit Jahren als wertvolle Helfer bei der naturnahen Bienenpflege. Die Biene ist sämtlichen Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt. Stetig abnehmende Biodiversität, verursacht durch landwirtschaftliche Monokulturen, Umwelt-gifte und Klimakapriolen schwächen ihr Immunsystem und ihre Leistungs-fähigkeit und machen sie besonders empfindlichgegenüber schädlichen Keimen und Parasiten. Einige giftige Pflanzenschutzmittel bedeuten gar ihren direkten Tod.

Massenhaftes Bienensterben – Imker bekommen bisher keine Unterstützung vom Bund.
„Emsiges Summen“ herrscht derzeit – nicht nur in den langsam munter werdenden Bienenvölkern, sondern unter anderem auch bei den deutschen Imkerverbänden, den beiden größten Bio-Verbänden Bioland und Demeter, dem Bundeslandwirtschaftsministerium und über die Grenzen Deutschlands hinaus. Es geht um den europaweiten Bienenschutz, der durch sog. Neonicotinoide in Pflanzenschutzmitteln gefährdet ist. Studien belegen, dass Neonicotinoide für das massenhafte Bienensterben (Honig- und Wildbienen) der letzten Jahre verantwortlich sind. Sie gefährden somit nicht nur die
Bienen, viele weitere Insekten und deren Nahrungskette, sondern auch die Existenz vieler Imker. In einem offenen Brief wand sich der Präsident des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) zusammen mit weiteren Interessenvertretern vergangene Woche an Bundeslandwirtschaftsminister Altmaier und forderte ihn auf, dem Vorschlag der EU-Kommission für ein Teilverbot der Neonicotinoide zuzustimmen. Auf Grundlage – so der D.I.B. – fragwürdiger Studien hat sich die Bundesregierung bisher gegen das Verbot von
Neonicotinoiden ausgesprochen. Weitergehende Informationen zu diesem Thema veröffentlicht der D.I.B. Pressedienst tagesaktuell auf seiner Homepage.

Häufige gesundheitliche Probleme der Biene
verantwortungsvolle Imker und Erzeuger hochwertiger Bienenprodukte beobachten ihre Völker sehr genau und legen höchsten Wert auf Sauberkeit und Gesundheit ihrer Völker. Gefürchtet und oft für den Verlust ganzer Völker verantwortlich sind beispielsweise:

• Die bakteriell verursachte Faulbrut. Sie führt zum Absterben der Larven und ist eine meldepflichtige Seuche. Außerhalb des Bienenstocks kann der Erreger Paenibacillus larvae jahrzehntelang auch bei großer Hitze, Kälte, Trockenheit und Nässe überleben.
• Der parasitäre Befall mit der Varroa-Milbe. In den 1970er Jahren wurde diese Milbe mit Bienen aus Süd- und Ostasien nachDeutschland eingeschleppt. Die saugenden Milben zwängen sich zwischen Bauch- und Rückenschuppen ausgewachsener Bienen, saugen aber auch an der Brut. Die Folge sind entwicklungsgeschädigte Bienen, Zwergenwuchs und verkrüppelte Beine
und Flügel.
• Die durch den Schimmelpilz Ascosphaera apis verursachte Kalkbrut. Der Pilz wächst im Darm der Larve heran und führt zu ihrem Absterben. Die Larve verfärbt sich mattgelblich, wird schwammig, schließlich lederartig und zur harten Mumie.

Sprühen und Füttern mit EM Effektive Mikroorganismen®
Die exemplarisch aufgeführten Krankheiten lassen vermuten, dass es die beste Methode ist, die Bienenvölker gezielt zu stärken, damit sie sich selbst vor Erregern und Parasiten schützen können. Die im Magen der Biene natürlicherweise vorhandenen Milchsäurebakterien werden durch EM Effektive Mikroorganismen® und ihre Stoffwechselprodukte ergänzt. Die Milchsäure schützt nicht nur im Darm der ausgewachsenen Biene vor schäd-lichen Keimen und Fäulnis. Auch der Nektar, der an die Larven verfüttert wird, enthält Milchsäurebakterien, die sich positiv auf den Darm der Larve aus-wirken. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gestörte Darmflora der Larve für die Ausbreitung der Faulbrut verantwortlich ist. Die Darmflora unterstützende Maßnahmen haben so positive Auswirkungen im gesamten Bienenstock und auf alle Lebenszyklen der Biene.

In den Darm der Tiere gelangen die EM Effektive Mikroorganismen® durch direkte Zugabe zum Tränkewasser / Futtersirup oder durch Besprühen der Bienen. Die milieulenkende Wirkung von EM ist hinlänglich bekannt. So werden die Bienenstöcke, Rahmen, Flugbrett, sämtliches Zubehör und die Bienen selbst regelmäßig mit einer verdünnten EM-Lösung eingesprüht. Viele Imker beobachten einen vermehrten Putztrieb ihrer Bienen, wenn sie mit EM eingesprüht werden. So erfolgt einerseits die Aufnahme in den Darm,
andererseits verteilen sie damit die EM’s auf ihrer ganzen Körperoberfläche. Pilze und Bakterien können verdrängt werden.

Aus der Hühnerhaltung sind die guten Erfolge bei der Minderung des Milben-befalls bekannt, wird der Stall regelmäßig mit EM ausgesprüht und die Tiere mit EM Effektive Mikro-organismen® versorgt. Gleiche Beobachtungen machen Imker, die mit EM arbeiten. Die Varroa-Milbe verschwindet zwar nicht gänzlich, die Völker sind jedoch stark genug ihr nicht zum Opfer zu fallen und entwickeln sich weiter. Im Umgang mit den Bienen ist auch folgende Beobachtung äußerst hilfreich, die sich mit Beobachtungen bei anderen Tieren deckt: Werden die Bienen besprüht, werden sie ruhiger. Sie reagieren deutlich weniger aggressiv, was insbesondere vor dem Einfangen ausgeflogener Schwärme oder beim Öffnen der Kästen von Vorteil ist. Auf der sicheren Seite Bisher wurde zur Bienenpflege in Deutschland hauptsächlich EMa genutzt, was auch zu guten Ergebnissen führte.

Da EMa zu den Bodenhilfsstoffen zählt, ist die Verwendung jedoch rechtlich nicht zulässig. Honigbienen gelten in der EU als Nutztiere, die das Lebensmittel Honig erzeugen. Somit unterliegen Produkte, die von Bienen aufgenommen werden, dem Futtermittelrecht. Um nun rechtliche Sicherheit für alle Imker zu schaffen, steht mit EMIKO® EM Apis ein zugelassenes Ergänzungsfuttermittel für Bienen zur Verfügung.

(Quelle: Blog-Beitrag der EMIKO, 2013-04-23 12:04:48 EMIKO Online Redaktion)

Landwirtschaft und Bienen – eine Symbiose

Veranstalter:  Öko-Modellregion Isental, Bienenzuchverein Buchbach, Imkerverein Stierberg

Wann: Donnerstag, 22. Februar 2018

Veranstantungsort: Brauereigastätte Stierberg, 84419 Obertaufkirchen
Beginn: 
19.30 Uhr

Thema:  Eine Veranstaltung für Landwirte und Imker. Die Biene braucht den Landwirt und der Landwirt die Biene. Damit diese Symbiose künftig Bestand hat, werden Möglichkeiten für die Landwirte aufgezeigt, wie dem Insektenschwund entgegengewirkt werden kann.

Referenten: Verschiedene

Jahreshauptversammlung Bienenzuchtverein Albaching-Rechtmehring

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2018

Schulung durch: Niedermeier Walter
Thema: Bienenprodukte und Verarbeitung

Am Sonntag, den 04.03.2018 findet die diesjährige Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zacherl in Brandstätt statt.
Beginn ist um 13.30 Uhr.

Im Anschluß daran schult Herr Walter Niedermeier alle Anwesenden zum Thema „Bienenprodukte & Verarbeitung“.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Frühjahrstagung der DEMETER-Imkerinnen und Imker in Bayern

Biene auf Birnbaumblüte
Biene auf Birnbaumblüte

Einladung

zur Frühjahrstagung der DEMETER-Imkerinnen und -Imker in Bayern
am SAMSTAG, 24. Februar 2018
von 9.00 – 17.00 Uhr
an der Freien Waldorfschule Landsberg/Lech

Die Facharbeitsgruppe der Demeter-ImkerInnen in Bayern lädt recht herzlich ein zu unserem Frühjahrstreffen zum Thema:

„Die Vitalität im Bien erleben, erkennen und fördern“
mit Johannes Wirz

Johannes Wirz ist promovierter Biologe, Co-Leiter des Forschungsinstituts der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum und im Vorstand von Mellifera e.V.

Die Fragen nach dem Ursprung des Lebens und der Evolution fand Johannes Wirz auch nach seinem Studium der molekularen Biologie und Promotion an der Uni Basel nicht befriedigend beantwortet, jedoch sodann in der Goetheschen Naturwissenschaft als eine der alternativen Forschungsmethoden. Seit 1987 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum und Mitherausgeber der „Elemente der Naturwissenschaft“. Seit 2014 ist er auch im Vorstand von Mellifera e.V und verantwortlich für die Forschungsprojekte. Er verfolgt eine Reihe von Projekten zur wesensgemäßen Bienenhaltung und betreut an der Fischermühle zweimal im Jahr ein Seminar über „Bienen und Spiritualität“. Seine Kurs- und Seminartätigkeit umfasst Themen über Anthroposophie und Meditation, wesensgemäße Bienenhaltung sowie über die Bedeutung aktueller Entwicklungen in der Biologie.

Zwei Ziele seiner Arbeit sind im wichtig: „Zum Einen will ich zeigen, dass der Goetheanismus in der aktuellen Biologie wichtige Beiträge zu einem umfassenderen Verständnis des Lebens und der sozialen und ethischen Implikationen bietet. Zum Anderen ist es mir ein Anliegen, die Notwendigkeit und Grenzen einer sinnesorientierten Naturwissenschaft für die spirituelle und meditative Praxis aufzuzeigen“.

Viel Zeit ist auch wieder für Diskussion und aktives Einbringen im Plenum eingeplant, als auch für Gespräche, Diskussionen und den Erfahrungs-austausch untereinander in den Mittags- bzw. Kaffeepausen.

Neben dem altbewährten Infostand und der Buchausstellung könnt Ihr dieses Jahr wieder beim Bücherflohmarkt eure nicht mehr benötigte Bienen-/Imkerbücher anbieten, sowie beim Flohmarkt für nicht mehr benötigte „Imkerdinge“ (Bücher, Werkzeug, Gerätschaften,…) dasselbige zum Kauf bieten. Wer etwas anbieten möchte, gebe dies bitte bei der Anmeldung an, damit wir den Platzbedarf planen können.

Die Schulküche verpflegt uns in bewährt sehr guter Weise in den Kaffeepausen und beim gemeinsamen Mittagessen.

Der Unkostenbeitrag beträgt für die Tagung incl. Verpflegung 45,- € (Demeter-Mitglieder 35,- € – bitte Nachweis mitbringen), Kuchenspenden werden wieder gerne entgegengenommen.

Bitte meldet Euch verbindlich bis Freitag, 16.02.2018 an (aufgrund der Raummöglichkeit nur begrenzte Teilnehmerzahl möglich).

Die Tagung ist für alle offen, die an der wesensgemäßen Bienenhaltung interessiert sind.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und auf eine lebendige Tagung!
Anmeldung bis 16.2.2018 bei:

Christian Sedlmair, 08348-9768975 08248/1429
honig@allgaeubiene.de

Hannes Gerstmeier, 08248/1429
bienenberatung@demeter-bayern.de

Tagungsort:
Freie Waldorfschule Landsberg/Lech
Münchnerstraße 72, 86899 Landsberg am Lech

am 24.2.18 telefonisch erreichbar unter 0171-9959425

Anreise Auto:
an der A 96, Ausfahrt Landsberg/Ost, erstes Gebäude links
Begrenzte Anzahl Parkplätze bei der Schule. Als Alternative könnt ihr auf dem Parkplatz gegenüber des Doit-Baumarktes parken. Am Kreisel neben der Waldorfschule nicht Richtung Waldorfschule abbiegen sondern weiter Richtung Landsberg, nach 50 m an der nächsten Kreuzung rechts abbiegen und nochmals rechts in den Parkplatz gegenüber des Doit-Marktes(keine 5 min zur Waldorfschule).

Anreise Bahn:
Abholmöglichkeit Bahnstation Kaufering möglich – bitte bei Anmeldung angeben

Mitfahrgelegenheit:
Wer Mitfahrgelegenheit sucht, bitte bei der Anmeldung mitteilen.