Aktiver Klimaschutz mit Urgesteinsmehl, effektiven Mikroorganismen und organischem Dünger

Aktiver Klimaschutz mit UrgesteinsMehl, effektiven Mikroorganismen und organischem Dünger

Durch Humusaufbau wird das Klimagas CO2 langfristig im Boden gespeichert. Über bodenverbessernde Maßnahmen kann daher schon im kleinsten Garten ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden! Das Sortiment an EM®- Produkten für den Garten unterstützt den Humus- aufbau zielsicher und 100% biologisch; seit Frühjahr 2016 auch mit EMIKO® UrgesteinsMehl, das durch effektive Mikroorganismen aufgewertet wird. Das UrgesteinsMehl reichert den Boden mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen an, reguliert den pH-Wert und unterstützt zeitgleich den Humusaufbau. Was das Urgesteins-Mehl bewirkt und warum die Kombination mit EM® so wertvoll ist, haben wir neben weiteren interessanten Fakten in diesem Beitrag zusammengefasst.

Nährstoffe im UrgesteinsMehl verbessern die Fruchtbarkeit des Bodens
Das natürliche EMIKO® UrgesteinsMehl versorgt den Boden mit allen wichtigen Mineralien, die für vitales Pflanzenwachstum nötig sind – unter anderem mit Magnesium, Kalium, Schwefel und Kalzium. Das mit EM® aufge-wertete Gesteinsmehl liefert allen Pflanzen aber nicht nur die enthaltenen Nährstoffe. Es dient auch als Speicher von Mikronährstoffen, die durch Um-wandlung organischer Substanz entstehen und auf der porösen Oberfläche des Gesteinsmehls pflanzenverfügbar anhaften. Bei der Umwandlung organischer Substanz spielen die original EM Effektive Mikroorganismen® eine bedeutende Rolle, denn sie ergänzen im Boden vorhandene Mikro-organismen und sorgen gemeinsam für die Ergänzung mit allen weiteren nötigen Pflanzennähr- und Wirkstoffen im Boden. Durch den jährlichen Einsatz von EMIKO® UrgesteinsMehl können auch alle mineralischen Dünger besser gebunden werden und sind viel besser vor Auswaschung ins Grundwasser oder tiefere Bodenschichten ge-schützt. Gut für unsere Umwelt! Wie der EM®-Einsatz im Garten (und das kann natürlich auch auf die Landwirtschaft übertragen werden) grundsätzlich dazu beiträgt, vor Nährstoffverlusten durch Auswaschung zu schützen, können Sie im Beitrag Mineralisch oder organisch düngen? lesen.

Gesteinsmehl mit EM® und seine Wirkung im Garten
Das basische Gesteinsmehl trägt dazu bei, einen übersäuerten Boden zu neutralisieren. Dadurch wird die Fruchtbarkeit des Bodens verbessert, die Pflanzen werden gestärkt und entsprechend widerstandsfähiger. Zusammen mit EM® werden die Durchlüftung und folglich auch die Erwärmung des Bo-dens gefördert – beides Voraussetzungen für ein in-taktes Bodenleben, Humusaufbau und ein gutes physikalisches Strukturgefüge des Bodens. Die Anwendung von Gesteinsmehl verbessert aber auch die Wasserhaltekapazität des Bodens, denn humusreiche Böden sind schwammartige Gefüge, die Wasser sehr gut speichern können. In Summe wirken sich die Eigenschaften der effektiven Mikroorganismen in Kombination mit dem EMIKO® Urgesteins-Mehl aber nicht nur auf den Boden, sondern auch auf die Qualität der Pflanzen aus:

besseres Wachstum
vitalere Pflanzen

besserer Geschmack von Obst und Gemüse
bessere Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse

Warum Gesteinsmehl und effektive Mikroorganismen so gut zusammenpassen
Fein vermahlenes Gesteinsmehl hat eine besonders große Oberfläche. Mischt man effektive Mikroorganismen ein, finden sie einen sehr großen Lebensraum vor, der durch die enthaltenen Mineralstoffe zudem eine Fülle von Nahrung bietet. Die Oberfläche des Mehls ist nicht glatt, sondern porös. Daher gibt es auf jedem Mehlkorn Rückzugs- und Haltemöglichkeiten für die Mikro-organismen, die ihnen Schutz vor negativen äußeren Einflüssen bieten. Im Ur-gesteinsMehl sind die Mikroorganismen in Ruhestellung. Das Gesteinsmehl ist also eine Art Transportmedium für sie, das gleichzeitig Futter „geladen“ hat. Kommen sie im Boden mit Feuchtigkeit, Wärme und organischem Material in Kontakt, werden sie aktiv. Sie unterstützen die bereits im Boden lebenden regenerativen Mikroorganismen, fördern reges Bodenleben und eine ent-sprechend gleichmäßige Umsetzung von organischem Material zu pflanzen-verfügbaren Nährstoffen. Das EMIKO® UrgesteinsMehl ist eine einzigartige Kombination aus Mineralien und Spurenelementen mit lebenden effektiven Mikroorganismen, die Lebensraum für alle Mikroorganismen schafft und als Speicher für sämtliche Nährstoffe dient.

Wo wird das EMIKO® UrgesteinsMehl eingesetzt?
EMIKO® UrgesteinsMehl ist für den Garten, die Landwirtschaft, den Obst- und Weinbau, für alle Grün- und Pflanzflächen sowie zur Kompostverbesserung geeignet. Im Garten reichert Gesteinsmehl den Boden mit Mineralstoffen und Spurenelementen an. Ist ausreichend Nahrung da, wird auch das Bodenleben aktiv und die Umsetzung von organischem Material in pflanzenverfügbare
Nährstoffe und der Humusaufbau insgesamt verbessert. Auch die Qualität von selbst hergestelltem Bokashi kann mit UrgesteinsMehl erhöht werden: durch den verbesserten Lebensraum für die EM Effektive Mikroorganismen® wird

die Fermentierung stabilisiert,
der enzymatische Abbau forciert und
die Umsetzung im Boden zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen optimal vor-bereitet.

Im Gartenbau und in der Landwirtschaft haben Gesteinsmehle als Boden-verbesserer schon lange einen festen Platz. Über die für den Garten ge-nannten Eigenschaften hinaus hat das basische Gesteinsmehl einen ent-scheidenden Vorteil gegenüber dem üblicherweise zur Regulation des pH-Wertes eingesetzten Kalk: Weil es ein gutes Milieu für Bodenmikroben schafft, wird Stickstoff ganz automatisch und pflanzenverfügbar von den Mikro-organismen gebunden. Der Einsatz von UrgesteinsMehl ist also nicht nur
umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich, weil weniger Stickstoff ge-düngt werden kann. Auf dem Kompost beschleunigt EM® die Umsetzung des organischen Materials und verhindert die Ausbreitung von negativen Keimen und schlechten Gerüchen – dies in erster Linie durch die Anwendung der EMIKO® KompostPflege. Lagenweise über den Kompost gestreut, bietet das EMIKO® UrgesteinsMehl darüber hinaus eine sehr gute Ergänzung für die schnelle und sichere Rotte zu einem hochwertigen Dünger: Insbesondere in den Wintermonaten oder bei Trockenheit im Sommer schafft das Urgesteins-Mehl eine Fülle an Rückzugsmöglichkeiten für die effektiven Mikro-organismen. Die Mineralien aus dem UrgesteinsMehl ergänzen die Nährstoffe aus dem Kompost und werten den natürlichen Dünger nochmals auf. Kompost ist fertiger Humus und ist daher das beste Mittel zum Humusaufbau im Boden!

Herkunft und Herstellung von EMIKO® UrgesteinsMehl
Das rot-braune Gestein, aus dem das EMIKO® UrgesteinsMehl hergestellt wird, stammt aus dem Murtal in der österreichischen Steiermark. Bis 1980 wurde hier Steinkohle abgebaut. Die Überreste – ein Gestein, das aus hart gebranntem Ton und Kohle besteht – liegen hier in großen Mengen als kleine bis große Gesteinsbrocken auf Halde. Die Steine werden verladen und an anderer Stelle fein vermahlen, mit EM·1® angereichert, abgefüllt und in verbrauchsübliche Mengen verpackt.

Einfache Anwendung und Dosierung von EMIKO® UrgesteinsMehl
Je nach Bodengüte und Art der Nutzung wird das UrgesteinsMehl in folgenden Mengen ausgebracht:

Erstgabe zur Bodenverbesserung: 200g / m2
jährliche Gabe für Grün- und Pflanzenflächen: 100g / m2
maximale Aufwandmenge in 2 Jahren: 300g / m2

Eine bewährte Methode der Ausbringung ist in einer Mischung mit Bokashi oder EM®-Kompost, denn das feuchte Material bindet das feine Mehl sehr gut. Das Gesteinsmehl wird dem organischen Dünger in einem Eimer oder in einer Schubkarre beigemischt und anschließend per Hand bzw. mit einer Schaufel ausgebracht und oberflächlich eingearbeitet. Der Mischung kann optimal auch das EM Super Cera C® Pulver bzw. das Granulat zugefügt werden. Die jewei-ligen Ausbringmengen pro Quadratmeter sind in der Mischung zu berück-sichtigen. In Kombination mit der organischen Düngung wird das Gesteins-mehl im zeitigen Frühjahr oder im Herbst ausgebracht. Soll das EMIKO® UrgesteinsMehl allein eingesetzt werden, kann es jederzeit im Jahr händisch oder mit einem Feinstreuer ausgebracht werden. Da das Produkt so fein ver-mahlen ist, sollte eine filtrierende Halbmaske oder ein Feinstaubfilter benutzt werden.

Warum ist die Bodenverbesserung nötig? – Hintergründe einer weltweiten
Entwicklung
Die humuszehrende Bewirtschaftung hat in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass nur noch knapp die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Humusreserven in unseren Ackerböden vorhanden ist. Intensive Bestands-führung mit Mineraldünger und chemischen Spritzmitteln, Monokulturen und maschinelle Bodenbearbeitung haben die Nährstoffe aus dem Humus ver-braucht. Der im Humus gebundene Kohlenstoff wurde in CO2 umgewandelt und in die Atmosphäre abgegeben. Weltweit verursacht die Landwirtschaft
derzeit etwa 17-32 Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen. Boden-verbesserung ist also aktiver Klimaschutz; und dazu kann bereits der kleinste Garten einen wertvollen Beitrag leisten. Durch Humusaufbau erhalten wir lebendige Böden, die gemeinsam mit Wasser und Luft die Basis unseres Lebens sind.

Fazit
EMIKO® UrgesteinsMehl ist in Kombination mit EM® und organischer Substanz bzw. organischer Düngung ein Garant für optimale Nährstoff- versorgung aller Pflanzen und stetigen Humusaufbau. Durch die regelmäßige Versorgung aller Böden mit diesen drei Komponenten wird ein aktives Boden-leben entstehen, das für eine feinkrümelige und lockere Bodenstruktur sorgt und die Wasserversorgung deutlich verbessert. Ein intakter Boden sorgt als „Verdauungsorgan der Pflanzen“ für sehr gutes Wachstum, eine außer-ordentliche Widerstandskraft und bei Obst und Gemüse für intensiven Ge-schmack und lange Haltbarkeit.

(Quelle: EMIKO-Blog Beitrag, 2018-02-14 08:02:35 EMIKO Online-Redaktion)

EM-Erfahrungen und Vorschläge für Imker

Im Sekretariat der IG-EM Schweiz waren immer wieder Anfragen von Imkern eingegangen, ob es bereits EM-Erfahrungen bei den Bienen gäbe, oder ob man für die Imker etwas machen könnte. Da dies bezüglich wenig bekannt war, entschloss ich mich 2004, einen Aufruf im EMJournal zu machen. Diesem Aufruf folgten 24 Reaktionen aus dem In- und Ausland. Ende Mai 2005 fand das erste Treffen in Zürich statt. Drei Imker waren anwesend, drei andere
hatten sich abgemeldet. Seither hat sich eine Kerngruppe von einer Imkerin und vier Imkern gebildet, die sich zweimal jährlich trifft. Nach 2 1/2 Jahren gemeinsamer Arbeit möchte die Gruppe mit diesem Journalbeitrag weitere Imker erreichen.

Vorschläge
Die Imker-Kerngruppe diskutierte bei diesen Treffen über verschiedene Themen wie Kästen, Bienentränke, Zuckerwasser, Oxalsäure ja oder nein, Varroamilbe, Fau-lund Sauerbrut. Jeder tauschte seine EM-Erfahrungen
mit Bienen aus. Da aber in der Schweiz zu diesem Thema wenig bekannt
ist, wurden Vorschläge entwickelt, wovon einige bereits getestet wurden. Endgültige Aussagen können noch keine gemacht werden. Es ist klar, dass solche Tests von mehreren Imkern über eine längere Zeit durchgeführt werden müssen.
Hier einige Vorschläge:
1. Kästen aussen mit 2 Anstrichen bemalen. Pro 1/2 l Farbe 4-5 EL Keramik-pulver mischen, mit EMa verdünnen. Menge je nach Streichfähigkeit. Farbe Biosana Beutenfarbe. Statt Farbe kann man auch Leinöl gemischt mit Pig-menten und Keramikpulver nehmen.
2. In die Bienentränke Pipes geben, damit das Wasser die Schwingung von EM erhält.
3. Pro Liter Zuckerwasser 10 –30 ml EM1 oder EMa geben.
4. Im Magazin wird das Zuckerwasser oft schlecht oder von anderen Insekten
geräubert. Das Aufnahmefach der Bienen kann abgedichtet werden und via Plastikschlauch mit einem Plastikbeutel (Bag in Box, Mostbeutel) verbunden werden. So kann das EM-Zuckerwasser isoliert und unter Luftabschluss in der Beute gelagert werden. So bleibt es frisch, gerade bei Ablegern mit geringer Aufnahme ist dies ein Vorteil.
5. EMa mit Wasser vermischt zerstäuben (1 Teil EMa mit 2 Teilen Wasser oder auch 1:3, 1:4). Die Verträglichkeit solch hoher Dosierungen wurde an offener Brut mit gutem Erfolg getestet. Auffallend ist der starke, angenehme Stock-geruch in der Nähe der Beuten. Durch den direkten EMa Einsatz in den Völkern erhoffen sich die Imker auch eine Resistenz gegen Faul- und Sauerbrut.
6. Oxalsäure-Tabletten gegen Varroamilbe. Diese 1g Tabletten aus der Kur-Drogerie in Österreich werden in 3 x 3 Behandlungen (9 Tabletten) zu einem feinen Aerosol verdampft. Sie sollen bienenverträglicher sein. (s. auch EMJournal 4)
7. Eine rege Diskussion gab es auch bei der Wahl des Winterfutters. Ich als Nicht-Imkerin warf die Frage nach der Qualität des Winterfutters auf. Wie die Imker mir erzählten, wird mit weissem Zucker aufgefüttert. Kann dies für die Bienen gesund sein? Erwarten wir da nicht zuviel von ihnen? Darf ich Ihnen, liebe Leser, ein Bild zum Vergleich aufzeigen? – Stellen Sie sich vor, Sie haben sich einen Vorrat an gesunden Lebensmitteln für den ganzen Winter ange-schafft. Dann kommt jemand, der Ihnen alles wegnimmt. Er ist doch noch
so freundlich und stellt Ihnen einige Säcke weissen Zucker zur Verfügung, damit Sie etwas zu Essen haben. Was glauben Sie, wie es Ihnen nach einem halben Jahr gesundheitlich gehen würde? Eine Antwort ist überflüssig. Je vitalstoffreicher unsere eigene Ernährung ist, desto gesünder sind wir. Gilt dies nicht auch für die Bienen? Der Imker möchte den Honig als Lohn für
seine Arbeit ernten können. Was kann man also tun? Optimal wäre sicher, einen Teil des Honigs als Futter den Bienen zu lassen. Wäre Vollrohrzucker ein geeigneter Ersatz? Er wäre natürlicher und auch reicher an Mineralstoff. Bei längeren Kälteperioden kann dies bei Bienen zu Ruhr (Durchfall) führen. Hier wären Versuche gefragt. Ein weiterer Versuch bestände aus der bei Kombi-nation von EMa, EM Salz, EM Keramik und EM-X, um das Immunsystem der
Bienen zu stärken. Diesen Versuch habe ich bei Efeuzweigen gemacht. Die Zweige in der Kombination von allen vier EM-Produkten entwickelten die kräftigsten und längsten Wurzeln.
Mathias Hegglin gab seinen Bienen auf 25l Zuckerwasser einen Deckel EM-X, sowie einige Prisen EM Salz. Er bittet, dass andere Imker dies auch aus-probieren.
Norbert Holzknecht hat uns seine Teemischung fürs Zuckerwasser vorgestellt: Wermut (ganze Pflanze), Kamille (Blüte), Zitronenmelisse (Blatt), Löwenzahn (Blüte), Apfelminze (Blätter), Brennessel (Blatt), Thymian und evtl. Eichenrinde. Könnte diese Teemischung EM-fermentiert verabreicht werden?
8. Könnte der intensive Geruch von EM-5 helfen, die Wachsmotten von den wertvollen Waben fern zu halten und diese zu schützen? Da wären ebenso Versuche gefragt.

Dank an die Imker-Kerngruppe
Der aktiven Imker-Kerngruppe danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für Ihren Einsatz und die Bereitschaft, EM auf verschiedene Weise zu testen. Sie tut dies aus Überzeugung. Ich bin der Gruppe dankbar für alle Gespräche und Erklärungen, welche sie mir gegeben hat, durch die ich viel gelernt habe. Ein spezieller Dank gebührt Mathias Hegglin, der jeweils ein Protokoll schreibt und allen Imkern weiterleitet. Die Imker-Kerngruppe wünscht sich sehr, dass sie noch mehr Imker mit Pioniergeist und Freude am Testen mit EM findet. Sie
ist überzeugt, dass EM bei den Bienen eine grosse Hilfe sein kann. Die effektiven Mikroorganismen stärken das Immunsystem der ganzen Umwelt. So dienen diese nicht nur den Pflanzen, sondern auch den Bienen, mit der Umweltsituation fertig zu werden. Man muss nicht gegen Krankheiten
kämpfen, sondern für die Umwelt etwas tun. Krankheiten zeigen uns nur,
dass wir etwas falsch gemacht haben.

Weitere Imker-Treffen
Beim letzten Treffen wurde beschlossen, sich nur noch einmal jährlich zu treffen: am letzten Freitag im Februar. Der ausschliessliche Kontakt übers Internet kam für die Gruppe nicht in Frage. Der persönliche Kontakt ist ihr wichtig. Das nächste Treffen ist also am 23. Februar 2007.

Versuchsprojekt
Wie Sie sehen, probieren die Imker viel aus, können aber noch keine endgültigen Ergebnisse bieten. Um das Interesse von weiteren Imkern zu wecken, hat sich die Gruppe für ein langfristiges Versuchsprojekt ent-schlossen: Imker, die an diesem Projekt teilnehmen, benötigen 5 Völker an
einem Stand mit identischem Beutenmass sowie 5 gleichwertige Königinnen aus einer Zucht (Schwestern). Bei Bedarf können diese nächstes Frühjahr bei Mathias Hegglin bezogen werden. Optimal wäre der Versuchsbeginn mit Schwärmen und Zuchtköniginnen, um eine möglichst identische
Ausgangslage zu erhalten. Die Völker sollen während einer längeren Zeit unterschiedlich aufgefüttert werden. Ein Volk erhält als Kontrolle kein EM. Je mehr Imker daran teilnehmen, desto reger werden die Diskussionen, und um so klarere Aussagen kann man am Projektende machen.

Unterstützung durch die IG-EM Schweiz
Die IG-EM Schweiz unterstützt grosszügiger Weise dieses Versuchsprojekt mit EM Produkten. Wer daran teilnehmen will, kann sich bei mir melden: Gabriella Höfler, Milackerweg 9, 4655 Stüsslingen 062 298 21 45, gaby.hoefler@gmx.net.
Zwei Bedingungen werden gestellt: Wer teilnimmt, muss am nächsten Imker-Treffen teilnehmen und ein Protokoll von seinen Ergebnissen machen.
Gabriella Höfler

(Quelle: EM e.V., Bremen, EM-Journal 18, 2007)

Bienen bei EMIKO

EMIKO EM-Apis
EMIKO EM-Apis

 

Bienen bei EMIKO

Am 09. Juni ist ein Bienenvolk bei der EMIKO eingezogen – genauer gesagt in eine Bienenbox vom Verein Stadtbienen e.V.. Nicht etwa die Honigernte, sondern ein Beitrag gegen das weltweite Bienensterben, das ist Ziel der Bienenhaltung bei der EMIKO. Gleichzeitig wollten einige Mitarbeiter die positiven Erfahrungen mit EM bei Bienen einmal selbst erleben und setzten das Bienen-Produkt EMIKO® EM Apis konsequent ein. Wie die Bienen reagierten, warum das Bienenjahr 2015 trotz EM leider nicht erfolgreich war und was nächstes Jahr anders gemacht werden soll, lesen Sie in diesem Beitrag. Die ersten Überlegungen Bienen zu halten, wurden im März 2015
konkret. Immer wieder erreichten uns Berichte von Imkern, die effektive Mikroorganismen bei ihren Bienen einsetzen. Zudem lasen wir seit Jahren immer wieder Berichte in der Presse, die das weltweite Bienensterben thematisierten. Nicht nur, dass immer mehr Bienenvölker verschwinden, die Bienen unterliegen auch einem enormen Schädlingsdruck. Besonders die Varroa-Milbe ist in nahezu jedem Volk zu finden. Wir beschlossen also, unseren eigenen Beitrag zum Schutz der für uns und unsere Natur so wichtigen Biene zu leisten. Gleichzeitig wollten wir die positiven Imker-Berichte mit unserem Produkt EMIKO® EM-Apis einmal „hautnah“ miterleben.

Wirkt EM gegen die Varroa-Milbe?
In Bezug auf den Einsatz effektiver Mikroorganismen ergaben sich für unser Bienen-Projekt demnach zwei Bereiche, die wir genau beobachten wollten:

1. Wie sich EM auf das Verhalten der Bienen auswirkt und
2. ob effektive Mikroorganismen so unterstützen können, dass die Varroa-Milbe das Volk nicht schwächt.

Woher bekommt man einen Bienenschwarm?
Auf der Suche nach Informationen zur Bienenhaltung und woher man über-haupt einen Schwarm bekommt, stießen wir auf den Verein „Stadtbienen e.V.“ aus Berlin. Deren Engagement gefiel uns sehr und wir nahmen Kontakt auf. Positiv für alle, die mit dem Gedanken spielen, das Imkern zum Hobby zu machen: Stadtbienen e.V. bietet nicht nur eine „Beute“ (Bienenbehausung) für den Garten oder Balkon an, sondern über das ganze Bienenjahr hinweg auch Imkerkurse für Anfänger. Stellvertretend für die Gruppe EMIKO-Mitarbeiter,
die sich um das Bienenprojekt kümmern wollten, besuchte eine Mitarbeiterin aus dem Beratungs-Team den Kurs und versorgte ihre „Mitstreiter“ anschließ-end mit dem erworbenen Wissen. In Rösrath, also nicht weit entfernt, fanden wir mit Matt Jones einen Demeter-Imker, der uns nach dem Schwärmen ein Bienenvolk abgeben würde. Es konnte also losgehen!

Der Einzug der Bienen
Am 09. Juni war es dann soweit – die Bienen zogen ein. Anders als üblich, hat Matt Jones die Bienen nicht in die Box „eingeschlagen“, sondern sie nach und nach von alleine in die Box einwandern lassen. „Als die Königin in der Box war, ging es ganz schnell. Dabei waren die Bienen aber völlig entspannt. Ein toller Anblick“, lässt Helge Jakubowski, Geschäftsführer der EMIKO den Einzug der Bienen Revue passieren. Am nächsten Morgen schon war in der Bienenbox Routine angesagt. Man sah Bienen ankommen, in die Box fliegen und andere herausfliegen. Die ersten Waben waren bereits gebaut und die Bienen – wie man das von Bienen erwartet – sehr fleißig.

EMIKO® EM Apis von Anfang an
Damit die effektiven Mikroorganismen sämtliche Oberflächen positiv besiedeln konnten, haben wir die leere Bienenbeute schon vor Einzug der Bienen täglich mit EMIKO® EM Apis eingesprüht. Wir nahmen eine Verdün-nung von 1:10 mit Wasser. Als die Bienen dann einzogen, haben wir sie zunächst zwei Wochen mit einer Zuckerwasser-EM- Lösung gefüttert, um ihnen den Start in der neuen Umgebung zu erleichtern. In der Nähe der Beute platzierten wir eine Vogeltränke, aus der sich die Bienen fleißig mit einer Apis-Wasser-Lösung bedienten. Fast jeden Tag haben wir nachgeschaut, wie es unseren Bienen geht und die Beute auch geöffnet. Bei jeder Kontrolle haben wir das Flugbrett und die gesamte Beute von außen eingesprüht. Ein bis zweimal pro Woche haben wir zudem mit der Feinsprühflasche in die Beute hinein gesprüht. Die Bienen kamen also immer wieder in Kontakt mit den positiven Mikroorganismen.

Positive Auswirkungen von EM bei den Bienen
Unser Volk war sehr friedlich, den Imkerhut brauchten wir nicht. Die Bienen bauten Waben im Naturbau, flogen emsig aus und ein und die Bienenkönigin legte fleißig Eier. In unserem Volk zeigten sich über das gesamte Bienenjahr keine Varroa-Milben – sehr zum Erstaunen befreundeter Imker, die bisher nicht mit EM gearbeitet haben. Als es Zeit wurde, Maßnahmen gegen die Milben zu treffen – wie das Verdampfen von Ameisensäure – gingen wir nochmal akri-bisch auf die Suche. Wir fanden keine einzige Milbe und konnten unserem
Volk die anstrengenden Milben-Maßnahmen ersparen. Dass ein Volk völlig von der Varroa-Milbe verschont bleibt, haben schon mehrere Imker festgestellt, die konsequent mit EM arbeiten. Auch andere typische Bienenkrankheiten wie Faulbrut oder Pilzbefall konnten wir nicht feststellen. Offenbar hat EMIKO® EM Apis dazu beigetragen, die Bienen entsprechend zu unterstützen.

Der Schreck am Ende des Sommers
Gegen Ende des Sommers stellten wir fest, dass unser Volk unaufhörlich kleiner wurde. Wir suchten, doch eine Königin konnten wir nicht mehr finden. Dafür stellten wir sehr viel Drohnenbrut fest (ein Zeichen dafür, dass das Volk keine Königin mehr hat – eine Arbeiterin hat in dem Fall das Brutgeschäft übernommen). Dass es sehr schwierig ist, ein Volk mit einer neuen Königin zu vereinen, wussten wir. Trotzdem starteten wir einen Versuch, um unser Volk zu retten. Obwohl wir die neue Königin mehrere Tage in ihrer kleinen Transportbox innerhalb der Beute hielten, wurde sie von unserem Volk letztendlich nicht angenommen und getötet. Anfang September dann wurde unser geschwächtes Volk von einem anderen Bienenvolk ausgeräubert und vernichtet. Wir konnten nur zuschauen, wie die fremden Bienen unser friedliches Volk attackierten und ungehindert in unsere Beute aus und ein flogen.

Fazit – und was wir nächstes Jahr anders machen wollen
Unterm Strich sind wir in unserem ersten Bienenjahr nicht erfolgreich gewesen. Dennoch haben wir viel Positives für uns und in Sachen EM herausgefunden:
• Bienen zu halten ist eine wunderbare Sache, wir starten im nächsten Jahr erneut!
• EMIKO® EM Apis hat bei uns für ein sehr friedliches Volk gesorgt, dass sogar der Varroa-Milbe trotzen konnte.
• Eine gekennzeichnete Königin erspart mühsames Suchen.
• Um unseren Bienen mehr Pollen anbieten zu können, werden wir im nächsten Jahr einen Blühstreifen anlegen.

(Quelle: EMIKO-Blog Beitrag 2015-10-22 20:10:16 EMIKO Online Redaktion)

Honigbiene und EM

EMIKO EM-Apis
EMIKO EM-Apis

 

 

Honigbienen und EM

Der Honigbiene und ihren wild lebenden Artgenossen – als fleißige Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen – verdanken wir Wachstum, Artenvielfalt und gute Ernten. Somit sichert die Biene uns Menschen und vielen Tieren die Nahrungsgrundlage. EM Effektive Mikroorganismen® dienen vielen Imkern weltweit seit Jahren als wertvolle Helfer bei der naturnahen Bienenpflege. Die Biene ist sämtlichen Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt. Stetig abnehmende Biodiversität, verursacht durch landwirtschaftliche Monokulturen, Umwelt-gifte und Klimakapriolen schwächen ihr Immunsystem und ihre Leistungs-fähigkeit und machen sie besonders empfindlichgegenüber schädlichen Keimen und Parasiten. Einige giftige Pflanzenschutzmittel bedeuten gar ihren direkten Tod.

Massenhaftes Bienensterben – Imker bekommen bisher keine Unterstützung vom Bund.
„Emsiges Summen“ herrscht derzeit – nicht nur in den langsam munter werdenden Bienenvölkern, sondern unter anderem auch bei den deutschen Imkerverbänden, den beiden größten Bio-Verbänden Bioland und Demeter, dem Bundeslandwirtschaftsministerium und über die Grenzen Deutschlands hinaus. Es geht um den europaweiten Bienenschutz, der durch sog. Neonicotinoide in Pflanzenschutzmitteln gefährdet ist. Studien belegen, dass Neonicotinoide für das massenhafte Bienensterben (Honig- und Wildbienen) der letzten Jahre verantwortlich sind. Sie gefährden somit nicht nur die
Bienen, viele weitere Insekten und deren Nahrungskette, sondern auch die Existenz vieler Imker. In einem offenen Brief wand sich der Präsident des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) zusammen mit weiteren Interessenvertretern vergangene Woche an Bundeslandwirtschaftsminister Altmaier und forderte ihn auf, dem Vorschlag der EU-Kommission für ein Teilverbot der Neonicotinoide zuzustimmen. Auf Grundlage – so der D.I.B. – fragwürdiger Studien hat sich die Bundesregierung bisher gegen das Verbot von
Neonicotinoiden ausgesprochen. Weitergehende Informationen zu diesem Thema veröffentlicht der D.I.B. Pressedienst tagesaktuell auf seiner Homepage.

Häufige gesundheitliche Probleme der Biene
verantwortungsvolle Imker und Erzeuger hochwertiger Bienenprodukte beobachten ihre Völker sehr genau und legen höchsten Wert auf Sauberkeit und Gesundheit ihrer Völker. Gefürchtet und oft für den Verlust ganzer Völker verantwortlich sind beispielsweise:

• Die bakteriell verursachte Faulbrut. Sie führt zum Absterben der Larven und ist eine meldepflichtige Seuche. Außerhalb des Bienenstocks kann der Erreger Paenibacillus larvae jahrzehntelang auch bei großer Hitze, Kälte, Trockenheit und Nässe überleben.
• Der parasitäre Befall mit der Varroa-Milbe. In den 1970er Jahren wurde diese Milbe mit Bienen aus Süd- und Ostasien nachDeutschland eingeschleppt. Die saugenden Milben zwängen sich zwischen Bauch- und Rückenschuppen ausgewachsener Bienen, saugen aber auch an der Brut. Die Folge sind entwicklungsgeschädigte Bienen, Zwergenwuchs und verkrüppelte Beine
und Flügel.
• Die durch den Schimmelpilz Ascosphaera apis verursachte Kalkbrut. Der Pilz wächst im Darm der Larve heran und führt zu ihrem Absterben. Die Larve verfärbt sich mattgelblich, wird schwammig, schließlich lederartig und zur harten Mumie.

Sprühen und Füttern mit EM Effektive Mikroorganismen®
Die exemplarisch aufgeführten Krankheiten lassen vermuten, dass es die beste Methode ist, die Bienenvölker gezielt zu stärken, damit sie sich selbst vor Erregern und Parasiten schützen können. Die im Magen der Biene natürlicherweise vorhandenen Milchsäurebakterien werden durch EM Effektive Mikroorganismen® und ihre Stoffwechselprodukte ergänzt. Die Milchsäure schützt nicht nur im Darm der ausgewachsenen Biene vor schäd-lichen Keimen und Fäulnis. Auch der Nektar, der an die Larven verfüttert wird, enthält Milchsäurebakterien, die sich positiv auf den Darm der Larve aus-wirken. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gestörte Darmflora der Larve für die Ausbreitung der Faulbrut verantwortlich ist. Die Darmflora unterstützende Maßnahmen haben so positive Auswirkungen im gesamten Bienenstock und auf alle Lebenszyklen der Biene.

In den Darm der Tiere gelangen die EM Effektive Mikroorganismen® durch direkte Zugabe zum Tränkewasser / Futtersirup oder durch Besprühen der Bienen. Die milieulenkende Wirkung von EM ist hinlänglich bekannt. So werden die Bienenstöcke, Rahmen, Flugbrett, sämtliches Zubehör und die Bienen selbst regelmäßig mit einer verdünnten EM-Lösung eingesprüht. Viele Imker beobachten einen vermehrten Putztrieb ihrer Bienen, wenn sie mit EM eingesprüht werden. So erfolgt einerseits die Aufnahme in den Darm,
andererseits verteilen sie damit die EM’s auf ihrer ganzen Körperoberfläche. Pilze und Bakterien können verdrängt werden.

Aus der Hühnerhaltung sind die guten Erfolge bei der Minderung des Milben-befalls bekannt, wird der Stall regelmäßig mit EM ausgesprüht und die Tiere mit EM Effektive Mikro-organismen® versorgt. Gleiche Beobachtungen machen Imker, die mit EM arbeiten. Die Varroa-Milbe verschwindet zwar nicht gänzlich, die Völker sind jedoch stark genug ihr nicht zum Opfer zu fallen und entwickeln sich weiter. Im Umgang mit den Bienen ist auch folgende Beobachtung äußerst hilfreich, die sich mit Beobachtungen bei anderen Tieren deckt: Werden die Bienen besprüht, werden sie ruhiger. Sie reagieren deutlich weniger aggressiv, was insbesondere vor dem Einfangen ausgeflogener Schwärme oder beim Öffnen der Kästen von Vorteil ist. Auf der sicheren Seite Bisher wurde zur Bienenpflege in Deutschland hauptsächlich EMa genutzt, was auch zu guten Ergebnissen führte.

Da EMa zu den Bodenhilfsstoffen zählt, ist die Verwendung jedoch rechtlich nicht zulässig. Honigbienen gelten in der EU als Nutztiere, die das Lebensmittel Honig erzeugen. Somit unterliegen Produkte, die von Bienen aufgenommen werden, dem Futtermittelrecht. Um nun rechtliche Sicherheit für alle Imker zu schaffen, steht mit EMIKO® EM Apis ein zugelassenes Ergänzungsfuttermittel für Bienen zur Verfügung.

(Quelle: Blog-Beitrag der EMIKO, 2013-04-23 12:04:48 EMIKO Online Redaktion)

Fasten pflegt den Darm

EMIKO®Ur-Meersalz, Fingersalz
EMIKO®Ur-Meersalz, Fingersalz

 

Fasten pflegt den Darm
2018-02-07 10:02:03 EMIKO Online Redaktion

Der Frühling ist ein klassischer Zeitpunkt für Fasten- und Entschlackungs-kuren – heute auch unter dem Begriff „Detox“ bekannt. Ziel ist es, Gifte und Schlacken auszuscheiden und das Wohlbefinden von Körper und Seele zu steigern. Wer schon mal gefastet hat, der weiß: nach den ersten schweren Tagen steigt die Stimmung, man fühlt sich fitter, ist fröhlicher und gut gelaunt. „Schuld“ daran sind nicht zuletzt die Mikroorganismen im Darm. Lesen Sie unten im Beitrag unseren Tipp für ein Wochenend-Teilfasten mit EM®-
Produkten

Auswirkung vom Fasten auf den Darm
Heute weiß man, dass die Darmflora übergewichtiger Menschen anders zusammengesetzt ist, als die von Menschen mit Normalgewicht. Der zeitweise Verzicht auf feste Nahrung (z. B. Saftfasten / Molke- oder Buttermilchfasten) oder auch das sogenannte Teilfasten, was den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel bedeutet (z. B. Basenfasten), kann die Zusammensetzung der Darmflora völlig neu ordnen. In Studien konnte bei Fastenden ein Anstieg von Abwehrstoffen im Darm nachgewiesen werden. Gleichzeitig nahm die
Belastung mit schädlichen Keimen ab und die Fastenden fühlten sich nach eigenen Angaben zunehmend vitaler. Fasten eignet sich als Kur, um Gifte und Schlacken auszuscheiden, gleichzeitig aber auch als Einleitung einer langfristigen Ernährungsumstellung zur Gewichtsreduktion oder einer Umstellung auf eine bewusst gesündere Ernährung.

Schulmedizin zweifelt an der Existenz sogenannter „Schlacken“ im Körper
Wissenschaftlich konnten Schlacken im Darm bzw. im Körper des Menschen bisher nicht nachgewiesen werden. Konservative Schulmediziner stellen den Nutzen von Entschlackungs- und Fastenkuren daher nicht selten in Frage. Das, obwohl nachgewiesen werden konnte, dass Fasten den Stoffwechsel aktiviert, Zucker- und Cholesterinspiegel sinken und der Blutdruck positiv beeinflusst wird. Nicht nur deswegen, auch weil wir im Alltag ständig negativen Stoffen ausgesetzt sind, die über Atmung, Haut und Nahrung aufgenommen werden, sprechen Naturmediziner dem Fasten deutliche Vorteile zu. Unser Körper ist in der Lage, Gifte und Fremdstoffe aus

Wasser- und Luftverschmutzung,
diversen Chemikalien und synthetischen Stoffen,
Elektrosmog
oder synthetischen Nahrungszusätzen

so zu verändern oder zu neutralisieren, dass sie wieder ausgeschieden werden können: über die Haut, die Niere, die Lunge und den Darm. Unsere Leber leistet dabei hervorragende Arbeit, denn sie baut die schädlichen Stoffe in harmlose um, sofern es nicht zu viele werden und die Belastung nicht dauerhaft wird. Dauert die Belastung für unseren Körper jedoch an, lagert er Schadstoffe ein und reagiert mit Einschränkungen. Um die Schadstoffe wieder loszuwerden und damit sich Einschränkungen nicht manifestieren, kann eine regelmäßige Entschlackung daher allemal hilfreich sein.

Fastenkur als Beginn einer Ernährungsumstellung
Entschlackungs- und Fastenkuren sind sehr gut geeignet, den Körper von belastenden Stoffen zu befreien. Sie dienen jedoch nicht in erster Linie dem Abnehmen, sondern sollen vielmehr der Bewusstwerdung bestimmter Ernährungsgewohnheiten dienen. Dabei hilft die Umstellung der Darmflora ganz automatisch: Unsere Ernährung beeinflusst die Bakterien in unserem Darm. Diese wiederum beeinflussen unseren Appetit auf Nahrungsmittel, die sie nähren. Halten wir also die ersten harten Tage des Fastens durch und
geben den Bakterien in unserem Darm zunächst nichts, später nur gute Lebensmittel „zu essen“, entsteht eine Darmflora, die Süßigkeiten, Fertiggerichte, Fastfood und Co. nicht mag. Unser Appetit auf derartige Lebens- und Genussmittel verschwindet auf ein vertretbares Maß. Die Zeit des Fastens kann daher ein idealer Start sein für eine langfristige Ernährungsumstellung, die auf einer vielseitigen, pflanzen- und somit basenreichen Kost, frischer und unverarbeiteter Lebensmittel beruht.

Verzicht auf feste Nahrung oder Teilfasten?
Diese Frage ist in erster Linie eine Typfrage. Es bringt nichts, sich vorzunehmen, auf feste Nahrung zu verzichten, wenn man Zweifel an
seinem eigenen Durchhaltevermögen hat. Insbesondere die ersten drei Tage sind eine schwere Zeit, in der viele Menschen abbrechen. Es gilt also, sich realistische Ziele zu stecken. Einfacher ist es, zu zweit, als Familie oder Gruppe zu fasten. Für Einsteiger ist das Teilfasten allemal eine gute Möglichkeit, sich und seinen Körper einschätzen zu lernen. Ernährungsexperten und Mediziner raten übrigens dringend davon ab, mehr als 10 Tage völlig auf feste Nahrung zu verzichten. Wer länger fasten möchte, sollte dies in speziellen Kliniken unter ärztlicher Aufsicht tun. Tipp: Fastende berichten, dass das Hungergefühl in den ersten Tagen durch eine komplette Darmreinigung (mittels Klistier oder Einlauf bzw. der Einnahme von Bitter- oder Glaubersalz) gemindert werden kann. Unser Tipp:
„EMIKO®SAN-Wochenende“: Teilfasten mit Produkten der EM®-Technologie
Darm und Wohlbefinden stehen in engem Zusammenhang. Somit kann das Bio-Nahrungsergänzungsmittel EMIKO®SAN täglich begleitend zu jeder Fastenkur getrunken werden. Mit EM® -Technologie hergestellt, enthält es eine Vielfalt wertvoller Kräuter, denen in der Volksmedizin nützliche Eigenschaften für den Magen-Darm-Trakt zugeschrieben werden. Auch die Stoffwechsel anregenden Gewürze Kurkuma, Muskatnuss und Kardamom haben sich als hilfreiche Begleiter bei Entschlackungs- und Fastenkuren erwiesen. Das „EMIKO®SAN-Wochenende“ ist ein sanfter Weg der Entschlackung. Führen Sie es mehrmals im Frühjahr, aber auch bei Bedarf
immer dann durch, wenn Sie sich ausgelaugt fühlen und neue Kraft benötigen. Sie benötigen:

0,5 Liter EMIKO®SAN
200g OSiBA Bomito
750g OSiBA Basenbad
250g EMIKO® Ur-Meersalz Fingersalz
Kurkuma, Muskatnuss und Kardamom

Das OSiBA Bomito, das OSiBA Basenbad, EMIKO® Ur-Meersalz und die Gewürze reichen für mehrere „EMIKO®SAN-Wochenenden“.

Freitagabend: Machen Sie sich ein leichtes Abendessen: 2 Tomaten, ½ Gurke, Blattsalat, 1 gekochte Kartoffel kleinschneiden und mit einer Sauce aus 1 TL Senf, 1 TL Öl, EMIKO® Ur-Meersalz, Pfeffer und Wasser mischen. Nach dem Abendessen rühren Sie einen Messlöffel OSiBA Bomito in ein Glas lauwarmes Wasser. Lassen sie es einen Moment stehen. Geben Sie anschließend 25 ml
EMIKO®SAN hinzu und trinken Sie das Glas langsam aus. Beginnen Sie das Wochenende mit einem entspannenden OSiBA Basenbad. Haben Sie keine Badewanne, nehmen Sie eine Dusche, hüllen Sie sich in einen Bademantel oder ein großes Badehandtuch und nehmen Sie ein basisches Fußbad. Gehen Sie anschließend früh ins Bett.
Samstag & Sonntag: Morgens: Kochen Sie sich eine Reissuppe oder einen Brei aus frisch geschrotetem Getreide und würzen mit Kurkuma, Kardamom, Muskat und EMIKO® Ur-Meersalz: Mahlen Sie Kurkuma, Kardamom und Muskatnuss zu gleichen Teilen fein mit dem Mörser. Geben Sie zur fertigen Mischung etwa dieselbe Menge EMIKO® Ur-Meersalz Fingersalz. Essen Sie alternativ frisches Obst. Nach dem Frühstück trinken Sie langsam die Mischung aus einem Messlöffel OSiBA Bomito und 25 ml EMIKO®SAN (siehe Freitagabend). Mittags: Kochen Sie sich eine Gemüsesuppe aus z. B. drei Möhren und drei Kartoffeln in ca. 1/2 Liter Bio-Gemüsebrühe. Würzen Sie bei Bedarf mit EMIKO® Ur-Meersalz, Pfeffer und Kräutern nach. Alternative: Kochen Sie sich 5 Pellkartoffeln und essen diese am besten mit Schale zusammen mit einer Sauce aus 150 g saurer Sahne, EMIKO® Ur-Meersalz, Pfeffer und Kräutern Nachmittags: 3 Stücke frisches Obst nach Wunsch Abends: Wie Freitagabend.
Getränke: Kochen Sie sich für jeden Tag 2 Liter Wasser mit einer dicken Scheibe Bio-Zitrone und einem Ingwerstück. Füllen Sie das Zitronen-Ingwer-Wasser in Warmhaltekannen oder trinken Sie es abgekühlt über den Tag verteilt. Trinken Sie EMIKO®SAN auch nach dem Wochenende weiter täglich, bis die Flasche leer ist.
(Quelle: EMIKO, Blogbeitrag vom 07.02.2018)