Der Garten im Frühjahr: Wie und wo effektive Mikroorganismen einsetzen?

Der Garten im Frühjahr: Wie und wo effektive Mikroorganismen einsetzen?

Ab ca. 8° Bodentemperatur kann es im Frühling mit EM®-Produkten im Garten  losgehen: Die Beete müssen für Blumen und Gemüse vorbereitet werden, Blumenerde wird für Kübel und Kästen hergestellt und auch der Rasen profitiert von einer frühen EM®-Gabe. Wer seine Pflanzen und Böden bereits jetzt mit effektiven Mikroorganismen versorgt, hat die kommenden Monate weniger Pflegearbeiten und kann sich an rundum vitalen Pflanzen erfreuen. Was genau im Frühling in den einzelnen Be-reichen des Gartens zu tun ist und wo die original EM®-Produkte für den Garten sinnvoll eingesetzt werden, lesen Sie in diesem Beitrag.

Blumenbeete im Frühjahr düngen – mit Bokashi oder EM®-Kompost und UrgesteinsMehl
Im Frühjahr, wenn in allen Blumenbeeten noch viel Erde zu sehen ist, kann optimal organisch gedüngt werden – mit Bokashi (verfügbar in den Varian-ten Schwarzerde, organisch oder rein pflanzlich) oder EM®-Kompost. Auf einen Quadratmeter Beetfläche werden 200 bis 500 g gekauftes oder selbst hergestelltes Bokashi gestreut und flach eingearbeitet. Da das Bokashi einen niedrigen pHWerte hat, wird rund um alle bereits im Beet befindlichen Pflanzen 10 bis 15 cm Platz gelassen. Nach dem Einarbeiten wird das gesamte Beet mit 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1 l Wasser pro 1 m2 angegossen. Nach zwei bis drei Wochen haben
die Mikroorganismen das organische Material umgesetzt, und auch die noch freien Beetbereiche können bepflanzt werden. Keine Wartezeiten gibt es nach der organischen Düngung mit EM®-Kompost, der mit EMIKO® KompostPflege aufgewertet wurde. 500 g Kompost können pro Quadrat-meter im Beet verteilt und ebenfalls leicht eingearbeitet werden. Um Pflanzen, die bereits im Beet stehen, muss man sich beim Ausbringen von Kompost keine Gedanken machen und kann auch dicht an Stiele und Wur-zeln herangehen. Das Angießen mit Garten- und Bodenaktivator hilft auch hier, die Nährstoffe aus dem Kompost weiter aufzuschließen. Einen guten Nährstoffschub an natürlichen Mineralien und gleichzeitig original EM®-Mikroorganismen erhält das Beet durch EMIKO® Urgesteins-Mehl. Das UrgesteinsMehl wird einmal jährlich in der Vegetationszeit aus-gebracht. Im Frühjahr, zusammen mit der organischen Düngung, hat sich die Aus-bringung bewährt. Vor dem Einarbeiten von Bokashi oder Kompost und UrgesteinsMehl können alle Beete pro Quadratmeter zusätzlich mit 5 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat bestreut werden, damit alle
Bodenlebewesen von den positiven Schwingungen der effektiven Mikro-organismen profitieren können. Der Einsatz von Pulver oder Granulat bietet sich aus praktischen Gründen im Frühjahr an, ist jahres-zeitlich aber unabhängig und kann auch im Herbst erfolgen.

Dicht bewachsene Beete und wie man hier EM® einsetzt
In allen Beeten, in denen der Pflanzenbewuchs z. B. durch Bodendecker und Sträucher so dicht ist, dass die Erde weitgehend bis vollständig be-deckt ist, eignet sich der EMIKO® MikroDünger. Er wird mit 10 ml und bis zu 5 Litern Wasser pro Quadratmeter für eine organische Frühjahrs-Düngung ausgebracht, die gleichzeitig effektive Mikroorganismen in den Boden bringt. Alternativ können in solchen Beeten sehr gut Bokashi-Depots bzw. Depots mit EM®-Kompost angelegt werden. Im Abstand von ca. 50 cm in alle Richtungen werden hierfür 15 bis 20 cm tiefe Löcher in den Boden gebohrt. Bei sehr durchlässigen Böden eignet sich hierfür ein Pfahl mit 5-7 cm Durchmesser, bei härteren und tonigen Böden kann ein Rohr mit ähnlichem Durchmesser benutzt werden. Das Loch wird mit einer
Handvoll Bokashi oder EM®-Kompost gefüllt und anschließend mit Erde verschlossen. Wer dicht bewachsene Beete auf natürliche Weise mit weiteren Mineralien versorgen möchte, streut 200 g EMIKO® Urgesteins-Mehl pro Quadratmeter (in den Folgejahren 100 g / m2) so nah es geht an der Bodenoberfläche aus und gießt anschließend mit der MikroDünger-Wasser-Lösung, um das Gesteinsmehl in den Boden zu bringen. Von den positiven EM®-Schwingungen können Mikroorganismen und Bodenlebe-wesen dicht bewachsener Flächen über das EM Super Cera C® Granulat (50 g / 10 m2) profitieren. Die kleinen, aber schweren Körnchen fallen von den Blättern auf den Boden und gelangen durch reges Bodenleben mit der Zeit in den Oberboden.

Gemüsebeete: Bei der Vorbereitung mit EM® auf unterschiedliche Pflanzenansprüche eingehen
Gemüsepflanzen lassen sich in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer glie-dern. Damit alle Pflanzen über das Jahr hinweg optimale Bedingungen im Beet vorfinden, macht es Sinn, eine Anbauplanung zu erstellen und sich Gedanken zu machen, in welchen Teilen des Beetes welche Pflanzen (nacheinander) angebaut werden sollen. Um einzelne Teile des Gemüse-beetes im Frühjahr individuell vorbereiten zu können, beziehen sich die folgenden Angaben jeweils auf einen Quadratmeter. Die Vorbereitungen sollten mindestens 14 Tage vor dem Pflanztermin durchgeführt werden. Starkzehrer (z. B. Tomaten, Zucchini, Brokkoli,…) benötigen viele Nähr-stoffe. 1-2 kg gekauftes Bokashi, alternativ selbst hergestelltes Bokashi oder EM®-Kompost sichern den Grundstock an Nährstoffen. Je nach Zu-stand des Bodens wird das Bokashi bzw. der Kompost direkt auf das Beet aufgebracht und leicht eingearbeitet. Bei schlechtem Boden ist eine Mischung mit hochwertiger Pflanzerde zu empfehlen, die als oberste Schicht auf das Beet aufgetragen wird. Die Fläche wird anschließend mit einer Lösung aus 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1-2 Litern Wasser durchfeuchtet. Der Boden sollte bis zum Pflanztermin schön feucht bleiben, daher kann ein Vlies oder Mulch zum Schutz vor
Austrocknen aufgelegt bzw. aufgebracht werden. Mittelzehrer (z. B. Kohlrabi, Möhren, Spinat,…) benötigen etwas weniger Dünger. Ihnen genügen oft schon die Nährstoffe, die nach Anbau eines Starkzehrers noch im Boden sind. Das ist besonders für die Anbauplanung wichtig zu wissen. Im Frühjahr werden die Beetbereiche für die Mittelzehrer einfach mit der Hälfte Bokashi oder EM®-Kompost (ca. 500 g / m²) versorgt und mit der EM®-Wasser-Lösung durchfeuchtet. Schwachzehrer (z. B. Bohnen, Erbsen, Erdbeeren, …) bevorzugen magere Böden. Bereiche des Gemüse-beetes für diese Pflanzen werden lediglich mit 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1-2 Litern Wasser gut durchfeuchtet. Für alle Kulturen sollten im Rahmen der Vorbereitung 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl pro Quadratmeter (in den Folgejahren 100 g pro Quadrat-meter) eingearbeitet werden. Im Wachstum werden alle Kulturen bei Bedarf mit EMIKO® Mikro-Dünger gegossen und mit EMIKO® EM5 Forte besprüht. Sofern das Beet nicht vorbereitet werden konnte, werden alle Kulturen ihrem Bedarf ent-sprechend häufiger mit MikroDünger versorgt. Pro Quadratmeter Beet-fläche können 5 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat für die positive Schwingungsübertragung der original EM® auf das Bodenleben einge-arbeitet werden.

Erde für Blümentöpfe, -kübel und Balkonkästen mit EM® aufwerten
Mit Bokashi: Wie auch im Gemüsebeet, sollte die Erde für Blumenkübel, Balkonkästen und Co. mindestens 14 Tage vor dem Pflanzen vorbereitet werden. Hierzu werden 20 Liter Blumenerde mit 500 g Bokashi (verfügbar in den Varianten Schwarzerde, organisch oder rein pflanzlich) und optional 20 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat in einer Schubkarre gemischt und evtl. etwas angefeuchtet, sofern die Erde zu trocken ist (Test: schnee-ballgroße Kugel aus dem Gemisch formen – die Kugel sollte wieder zer-fallen, wenn man sie leicht berührt). Das Gemisch kann in der Schub-karre ruhen oder – sofern man noch mehr Pflanzerde vorbereiten möchte – in Eimer, Müllsäcke oder Kübel gefüllt werden. Die Erde sollte abgedeckt werden, damit sie vor dem Austrocknen oder Regenwasser geschützt
ist, sie muss aber nicht luftdicht lagern. Während der Lagerung erwärmt sich der Boden und auf der Oberfläche kann sich ein weißlicher Belag bilden. Es handelt sich hierbei nicht um Schimmel, sondern um die Aktivität einer bestimmten EM®-Hefe. Mit EM®-Kompost: Gut verrotteter EM®-Kompost kann direkt zum geplanten Pflanzzeitpunkt mit Blumen-erde vermischt werden. Auf einen 20 Liter-Sack Blumenerde werden 500 g Kompost und optional 20 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat ge-rechnet. Für Eilige: Wer keine Zeit hatte, Blumenerde vorzubereiten und keinen Kompost hat, kann in Kübeln und Kästen dennoch Bokashi (z. B. Bokashi Schwarzerde) verwenden. Hierzu wird zunächst etwas Blumen-erde in das Behältnis gefüllt. Es folgt eine Schicht Bokashi, auf die min-destens nochmal 5 cm Blumenerde gegeben wird. Darauf wird die Pflanze gesetzt, deren Wurzeln einige Zeit brauchen, bis sie zum Bokashi ge-langen. Der saure pH-Wert des Bokashis hat sich bis dahin neutralisiert und kann den Pflanzenwurzeln nicht mehr schaden.

Die erste EM®-Gabe für den Rasen schon im zeitigen Frühjahr!
Beim Rasen sollte unterschieden werden, ob er im Vegetationsverlauf gemäht oder gemulcht wird. Die Mähtechnik hat Einfluss auf den Nähr-stoffbedarf und in welcher Menge die im Boden lebenden Mikroorga-nismen mit EM® unterstützt werden sollten, damit stets ausreichend Nährstoffe mineralisiert werden können. Der gemulchte wie auch der im Jahresverlauf gemähte Rasen erhält zu Vegetationsbeginn eine Dünger-Startgabe mit EMIKO® MikroDünger und optimal 200 g EMIKO® Urge-steinsMehl pro Quadratmeter. Da der gemähte Rasen im Vegetations-verlauf einen höheren Bedarf an zugeführten Nährstoffen hat, wird ein Liter EMIKO® MikroDünger zusammen mit ca. 50 Litern Wasser auf 100 m2 ausgebracht. Der gemulchte Rasen erhält 0,5 Liter Mikro-Dünger mit derselben Menge Wasser. Egal welche Mähtechnik genutzt wird: Zusammen mit dem EMIKO® UrgesteinsMehl können auch 500 g EM Super Cera C® Pulver pro 100 m2 ausgebracht werden. Das Pulver aus EM-X® Keramik verbessert durch seine guten EM®-Schwingungen die
Lebensbedingungen für alle Bodenlebewesen. Wer mehr über die Rasen-pflege im Jahresverlauf wissen möchte, sollte auch diese Beiträge zum Thema Rasenpflege mit EM® lesen:

Rasenpflege: Mähen oder Mulchen
EM®-Pflege für Rasen
Rasenprobleme mit EM®-Maßnahmen beheben

Anzucht von Pflanzen im Frühjahr
Schon im Februar und März kann im Haus begonnen werden, eigene Gemüsepflanzen oder Blumen vorzuziehen. Ist es draußen sicher frostfrei, kann auch im Gewächshaus oder im geschützten Frühbeet vorgezogen werden. Langjährige EM®-Anwender schwören darauf, die zur Aussaat bestimmten Samen vorher leicht mit Wasser zu befeuchten und mit EM Super Cera C® Pulver zu bestäuben. Die positiven EM®-Schwingungen sollen die Keimfähigkeit der Samen verbessern, die anschließend in Anzuchterde ausgesät werden. Für die Anzucht von Pflanzen sollte kein Bokashi in die Erde gemischt werden. Wenn das Bokashi noch nicht weit genug umgesetzt ist, ist es einerseits noch zu sauer und kann kleinste Wurzeln verätzen. Andererseits kann es passieren, dass die Samen beginnen zu fermentieren. Alle jungen Pflänzchen werden 1x wöchentlich mit einer Verdünnung von 10 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator auf
einen Liter Wasser gegossen. In der Zwischenzeit wird mit EM-X® Keramik Pipes energetisiertem Wasser gegossen und die Blätter möglichst täglich fein besprüht. Sobald die ersten Primärblätter da sind (Blätter, die nach den Keimblättern wachsen), kann auch der Einsatz von EMIKO® EM5 Forte beginnen.

Fazit:
Bereits im Frühjahr beginnt der Einsatz der original EM®-Produkte für den gesamten Garten. Der Schwerpunkt liegt in allen Beeten auf der organi-schen Düngung mit Bokashi, EM®-Kompost oder EMIKO® MikroDünger und der gleichzeitigen Versorgung mit natürlichen Mineralien und Boden-verbesserung durch EMIKO® UrgesteinsMehl. Rasenflächen werden orga-nisch flüssig mit EMIKO® MikroDünger gedüngt und ebenfalls mit EMIKO® UrgesteinsMehl versorgt. Zeitgleich zur organischen Düngung gelangen über diese Maßnahmen lebende original EM® in den Boden. So wird das Bodenleben unterstützt, aktiviert und der Umbau des organischen Ma-terials zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen sowie der Humusaufbau ge-fördert. Im Vegetationsverlauf wird das Bodenleben regelmäßig weiter mit EMIKO® Garten- und Boden-aktivator unterstützt und nach Bedarf mit flüssigem EMIKO® MikroDünger organisch gedüngt.

(Quelle: EMIKO Blog, 2018-03-07 08:03:59 EMIKO Online-Redaktion)

Aktiver Klimaschutz mit Urgesteinsmehl, effektiven Mikroorganismen und organischem Dünger

Aktiver Klimaschutz mit UrgesteinsMehl, effektiven Mikroorganismen und organischem Dünger

Durch Humusaufbau wird das Klimagas CO2 langfristig im Boden gespeichert. Über bodenverbessernde Maßnahmen kann daher schon im kleinsten Garten ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden! Das Sortiment an EM®- Produkten für den Garten unterstützt den Humus- aufbau zielsicher und 100% biologisch; seit Frühjahr 2016 auch mit EMIKO® UrgesteinsMehl, das durch effektive Mikroorganismen aufgewertet wird. Das UrgesteinsMehl reichert den Boden mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen an, reguliert den pH-Wert und unterstützt zeitgleich den Humusaufbau. Was das Urgesteins-Mehl bewirkt und warum die Kombination mit EM® so wertvoll ist, haben wir neben weiteren interessanten Fakten in diesem Beitrag zusammengefasst.

Nährstoffe im UrgesteinsMehl verbessern die Fruchtbarkeit des Bodens
Das natürliche EMIKO® UrgesteinsMehl versorgt den Boden mit allen wichtigen Mineralien, die für vitales Pflanzenwachstum nötig sind – unter anderem mit Magnesium, Kalium, Schwefel und Kalzium. Das mit EM® aufge-wertete Gesteinsmehl liefert allen Pflanzen aber nicht nur die enthaltenen Nährstoffe. Es dient auch als Speicher von Mikronährstoffen, die durch Um-wandlung organischer Substanz entstehen und auf der porösen Oberfläche des Gesteinsmehls pflanzenverfügbar anhaften. Bei der Umwandlung organischer Substanz spielen die original EM Effektive Mikroorganismen® eine bedeutende Rolle, denn sie ergänzen im Boden vorhandene Mikro-organismen und sorgen gemeinsam für die Ergänzung mit allen weiteren nötigen Pflanzennähr- und Wirkstoffen im Boden. Durch den jährlichen Einsatz von EMIKO® UrgesteinsMehl können auch alle mineralischen Dünger besser gebunden werden und sind viel besser vor Auswaschung ins Grundwasser oder tiefere Bodenschichten ge-schützt. Gut für unsere Umwelt! Wie der EM®-Einsatz im Garten (und das kann natürlich auch auf die Landwirtschaft übertragen werden) grundsätzlich dazu beiträgt, vor Nährstoffverlusten durch Auswaschung zu schützen, können Sie im Beitrag Mineralisch oder organisch düngen? lesen.

Gesteinsmehl mit EM® und seine Wirkung im Garten
Das basische Gesteinsmehl trägt dazu bei, einen übersäuerten Boden zu neutralisieren. Dadurch wird die Fruchtbarkeit des Bodens verbessert, die Pflanzen werden gestärkt und entsprechend widerstandsfähiger. Zusammen mit EM® werden die Durchlüftung und folglich auch die Erwärmung des Bo-dens gefördert – beides Voraussetzungen für ein in-taktes Bodenleben, Humusaufbau und ein gutes physikalisches Strukturgefüge des Bodens. Die Anwendung von Gesteinsmehl verbessert aber auch die Wasserhaltekapazität des Bodens, denn humusreiche Böden sind schwammartige Gefüge, die Wasser sehr gut speichern können. In Summe wirken sich die Eigenschaften der effektiven Mikroorganismen in Kombination mit dem EMIKO® Urgesteins-Mehl aber nicht nur auf den Boden, sondern auch auf die Qualität der Pflanzen aus:

besseres Wachstum
vitalere Pflanzen

besserer Geschmack von Obst und Gemüse
bessere Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse

Warum Gesteinsmehl und effektive Mikroorganismen so gut zusammenpassen
Fein vermahlenes Gesteinsmehl hat eine besonders große Oberfläche. Mischt man effektive Mikroorganismen ein, finden sie einen sehr großen Lebensraum vor, der durch die enthaltenen Mineralstoffe zudem eine Fülle von Nahrung bietet. Die Oberfläche des Mehls ist nicht glatt, sondern porös. Daher gibt es auf jedem Mehlkorn Rückzugs- und Haltemöglichkeiten für die Mikro-organismen, die ihnen Schutz vor negativen äußeren Einflüssen bieten. Im Ur-gesteinsMehl sind die Mikroorganismen in Ruhestellung. Das Gesteinsmehl ist also eine Art Transportmedium für sie, das gleichzeitig Futter „geladen“ hat. Kommen sie im Boden mit Feuchtigkeit, Wärme und organischem Material in Kontakt, werden sie aktiv. Sie unterstützen die bereits im Boden lebenden regenerativen Mikroorganismen, fördern reges Bodenleben und eine ent-sprechend gleichmäßige Umsetzung von organischem Material zu pflanzen-verfügbaren Nährstoffen. Das EMIKO® UrgesteinsMehl ist eine einzigartige Kombination aus Mineralien und Spurenelementen mit lebenden effektiven Mikroorganismen, die Lebensraum für alle Mikroorganismen schafft und als Speicher für sämtliche Nährstoffe dient.

Wo wird das EMIKO® UrgesteinsMehl eingesetzt?
EMIKO® UrgesteinsMehl ist für den Garten, die Landwirtschaft, den Obst- und Weinbau, für alle Grün- und Pflanzflächen sowie zur Kompostverbesserung geeignet. Im Garten reichert Gesteinsmehl den Boden mit Mineralstoffen und Spurenelementen an. Ist ausreichend Nahrung da, wird auch das Bodenleben aktiv und die Umsetzung von organischem Material in pflanzenverfügbare
Nährstoffe und der Humusaufbau insgesamt verbessert. Auch die Qualität von selbst hergestelltem Bokashi kann mit UrgesteinsMehl erhöht werden: durch den verbesserten Lebensraum für die EM Effektive Mikroorganismen® wird

die Fermentierung stabilisiert,
der enzymatische Abbau forciert und
die Umsetzung im Boden zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen optimal vor-bereitet.

Im Gartenbau und in der Landwirtschaft haben Gesteinsmehle als Boden-verbesserer schon lange einen festen Platz. Über die für den Garten ge-nannten Eigenschaften hinaus hat das basische Gesteinsmehl einen ent-scheidenden Vorteil gegenüber dem üblicherweise zur Regulation des pH-Wertes eingesetzten Kalk: Weil es ein gutes Milieu für Bodenmikroben schafft, wird Stickstoff ganz automatisch und pflanzenverfügbar von den Mikro-organismen gebunden. Der Einsatz von UrgesteinsMehl ist also nicht nur
umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich, weil weniger Stickstoff ge-düngt werden kann. Auf dem Kompost beschleunigt EM® die Umsetzung des organischen Materials und verhindert die Ausbreitung von negativen Keimen und schlechten Gerüchen – dies in erster Linie durch die Anwendung der EMIKO® KompostPflege. Lagenweise über den Kompost gestreut, bietet das EMIKO® UrgesteinsMehl darüber hinaus eine sehr gute Ergänzung für die schnelle und sichere Rotte zu einem hochwertigen Dünger: Insbesondere in den Wintermonaten oder bei Trockenheit im Sommer schafft das Urgesteins-Mehl eine Fülle an Rückzugsmöglichkeiten für die effektiven Mikro-organismen. Die Mineralien aus dem UrgesteinsMehl ergänzen die Nährstoffe aus dem Kompost und werten den natürlichen Dünger nochmals auf. Kompost ist fertiger Humus und ist daher das beste Mittel zum Humusaufbau im Boden!

Herkunft und Herstellung von EMIKO® UrgesteinsMehl
Das rot-braune Gestein, aus dem das EMIKO® UrgesteinsMehl hergestellt wird, stammt aus dem Murtal in der österreichischen Steiermark. Bis 1980 wurde hier Steinkohle abgebaut. Die Überreste – ein Gestein, das aus hart gebranntem Ton und Kohle besteht – liegen hier in großen Mengen als kleine bis große Gesteinsbrocken auf Halde. Die Steine werden verladen und an anderer Stelle fein vermahlen, mit EM·1® angereichert, abgefüllt und in verbrauchsübliche Mengen verpackt.

Einfache Anwendung und Dosierung von EMIKO® UrgesteinsMehl
Je nach Bodengüte und Art der Nutzung wird das UrgesteinsMehl in folgenden Mengen ausgebracht:

Erstgabe zur Bodenverbesserung: 200g / m2
jährliche Gabe für Grün- und Pflanzenflächen: 100g / m2
maximale Aufwandmenge in 2 Jahren: 300g / m2

Eine bewährte Methode der Ausbringung ist in einer Mischung mit Bokashi oder EM®-Kompost, denn das feuchte Material bindet das feine Mehl sehr gut. Das Gesteinsmehl wird dem organischen Dünger in einem Eimer oder in einer Schubkarre beigemischt und anschließend per Hand bzw. mit einer Schaufel ausgebracht und oberflächlich eingearbeitet. Der Mischung kann optimal auch das EM Super Cera C® Pulver bzw. das Granulat zugefügt werden. Die jewei-ligen Ausbringmengen pro Quadratmeter sind in der Mischung zu berück-sichtigen. In Kombination mit der organischen Düngung wird das Gesteins-mehl im zeitigen Frühjahr oder im Herbst ausgebracht. Soll das EMIKO® UrgesteinsMehl allein eingesetzt werden, kann es jederzeit im Jahr händisch oder mit einem Feinstreuer ausgebracht werden. Da das Produkt so fein ver-mahlen ist, sollte eine filtrierende Halbmaske oder ein Feinstaubfilter benutzt werden.

Warum ist die Bodenverbesserung nötig? – Hintergründe einer weltweiten
Entwicklung
Die humuszehrende Bewirtschaftung hat in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass nur noch knapp die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Humusreserven in unseren Ackerböden vorhanden ist. Intensive Bestands-führung mit Mineraldünger und chemischen Spritzmitteln, Monokulturen und maschinelle Bodenbearbeitung haben die Nährstoffe aus dem Humus ver-braucht. Der im Humus gebundene Kohlenstoff wurde in CO2 umgewandelt und in die Atmosphäre abgegeben. Weltweit verursacht die Landwirtschaft
derzeit etwa 17-32 Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen. Boden-verbesserung ist also aktiver Klimaschutz; und dazu kann bereits der kleinste Garten einen wertvollen Beitrag leisten. Durch Humusaufbau erhalten wir lebendige Böden, die gemeinsam mit Wasser und Luft die Basis unseres Lebens sind.

Fazit
EMIKO® UrgesteinsMehl ist in Kombination mit EM® und organischer Substanz bzw. organischer Düngung ein Garant für optimale Nährstoff- versorgung aller Pflanzen und stetigen Humusaufbau. Durch die regelmäßige Versorgung aller Böden mit diesen drei Komponenten wird ein aktives Boden-leben entstehen, das für eine feinkrümelige und lockere Bodenstruktur sorgt und die Wasserversorgung deutlich verbessert. Ein intakter Boden sorgt als „Verdauungsorgan der Pflanzen“ für sehr gutes Wachstum, eine außer-ordentliche Widerstandskraft und bei Obst und Gemüse für intensiven Ge-schmack und lange Haltbarkeit.

(Quelle: EMIKO-Blog Beitrag, 2018-02-14 08:02:35 EMIKO Online-Redaktion)

2. oberschwäbisches Saatgutfestival

2. oberschwäbisches Saatgutfestival in Bad Schussenried

Das erwartete Sie:

Zahlreiche Aussteller bieten historische Tomaten, Gemüse, Kräuter, Färberpflanzen, Blumen, Kartoffeln und vieles mehr an.

Alles rund um den Garten und interessante Fachvorträge.

Wann: Samstag, 17.03.2018

Wo: Stadthalle Bad Schussenried

Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr