Aktiver Klimaschutz mit Urgesteinsmehl, effektiven Mikroorganismen und organischem Dünger

Aktiver Klimaschutz mit UrgesteinsMehl, effektiven Mikroorganismen und organischem Dünger

Durch Humusaufbau wird das Klimagas CO2 langfristig im Boden gespeichert. Über bodenverbessernde Maßnahmen kann daher schon im kleinsten Garten ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden! Das Sortiment an EM®- Produkten für den Garten unterstützt den Humus- aufbau zielsicher und 100% biologisch; seit Frühjahr 2016 auch mit EMIKO® UrgesteinsMehl, das durch effektive Mikroorganismen aufgewertet wird. Das UrgesteinsMehl reichert den Boden mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen an, reguliert den pH-Wert und unterstützt zeitgleich den Humusaufbau. Was das Urgesteins-Mehl bewirkt und warum die Kombination mit EM® so wertvoll ist, haben wir neben weiteren interessanten Fakten in diesem Beitrag zusammengefasst.

Nährstoffe im UrgesteinsMehl verbessern die Fruchtbarkeit des Bodens
Das natürliche EMIKO® UrgesteinsMehl versorgt den Boden mit allen wichtigen Mineralien, die für vitales Pflanzenwachstum nötig sind – unter anderem mit Magnesium, Kalium, Schwefel und Kalzium. Das mit EM® aufge-wertete Gesteinsmehl liefert allen Pflanzen aber nicht nur die enthaltenen Nährstoffe. Es dient auch als Speicher von Mikronährstoffen, die durch Um-wandlung organischer Substanz entstehen und auf der porösen Oberfläche des Gesteinsmehls pflanzenverfügbar anhaften. Bei der Umwandlung organischer Substanz spielen die original EM Effektive Mikroorganismen® eine bedeutende Rolle, denn sie ergänzen im Boden vorhandene Mikro-organismen und sorgen gemeinsam für die Ergänzung mit allen weiteren nötigen Pflanzennähr- und Wirkstoffen im Boden. Durch den jährlichen Einsatz von EMIKO® UrgesteinsMehl können auch alle mineralischen Dünger besser gebunden werden und sind viel besser vor Auswaschung ins Grundwasser oder tiefere Bodenschichten ge-schützt. Gut für unsere Umwelt! Wie der EM®-Einsatz im Garten (und das kann natürlich auch auf die Landwirtschaft übertragen werden) grundsätzlich dazu beiträgt, vor Nährstoffverlusten durch Auswaschung zu schützen, können Sie im Beitrag Mineralisch oder organisch düngen? lesen.

Gesteinsmehl mit EM® und seine Wirkung im Garten
Das basische Gesteinsmehl trägt dazu bei, einen übersäuerten Boden zu neutralisieren. Dadurch wird die Fruchtbarkeit des Bodens verbessert, die Pflanzen werden gestärkt und entsprechend widerstandsfähiger. Zusammen mit EM® werden die Durchlüftung und folglich auch die Erwärmung des Bo-dens gefördert – beides Voraussetzungen für ein in-taktes Bodenleben, Humusaufbau und ein gutes physikalisches Strukturgefüge des Bodens. Die Anwendung von Gesteinsmehl verbessert aber auch die Wasserhaltekapazität des Bodens, denn humusreiche Böden sind schwammartige Gefüge, die Wasser sehr gut speichern können. In Summe wirken sich die Eigenschaften der effektiven Mikroorganismen in Kombination mit dem EMIKO® Urgesteins-Mehl aber nicht nur auf den Boden, sondern auch auf die Qualität der Pflanzen aus:

besseres Wachstum
vitalere Pflanzen

besserer Geschmack von Obst und Gemüse
bessere Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse

Warum Gesteinsmehl und effektive Mikroorganismen so gut zusammenpassen
Fein vermahlenes Gesteinsmehl hat eine besonders große Oberfläche. Mischt man effektive Mikroorganismen ein, finden sie einen sehr großen Lebensraum vor, der durch die enthaltenen Mineralstoffe zudem eine Fülle von Nahrung bietet. Die Oberfläche des Mehls ist nicht glatt, sondern porös. Daher gibt es auf jedem Mehlkorn Rückzugs- und Haltemöglichkeiten für die Mikro-organismen, die ihnen Schutz vor negativen äußeren Einflüssen bieten. Im Ur-gesteinsMehl sind die Mikroorganismen in Ruhestellung. Das Gesteinsmehl ist also eine Art Transportmedium für sie, das gleichzeitig Futter „geladen“ hat. Kommen sie im Boden mit Feuchtigkeit, Wärme und organischem Material in Kontakt, werden sie aktiv. Sie unterstützen die bereits im Boden lebenden regenerativen Mikroorganismen, fördern reges Bodenleben und eine ent-sprechend gleichmäßige Umsetzung von organischem Material zu pflanzen-verfügbaren Nährstoffen. Das EMIKO® UrgesteinsMehl ist eine einzigartige Kombination aus Mineralien und Spurenelementen mit lebenden effektiven Mikroorganismen, die Lebensraum für alle Mikroorganismen schafft und als Speicher für sämtliche Nährstoffe dient.

Wo wird das EMIKO® UrgesteinsMehl eingesetzt?
EMIKO® UrgesteinsMehl ist für den Garten, die Landwirtschaft, den Obst- und Weinbau, für alle Grün- und Pflanzflächen sowie zur Kompostverbesserung geeignet. Im Garten reichert Gesteinsmehl den Boden mit Mineralstoffen und Spurenelementen an. Ist ausreichend Nahrung da, wird auch das Bodenleben aktiv und die Umsetzung von organischem Material in pflanzenverfügbare
Nährstoffe und der Humusaufbau insgesamt verbessert. Auch die Qualität von selbst hergestelltem Bokashi kann mit UrgesteinsMehl erhöht werden: durch den verbesserten Lebensraum für die EM Effektive Mikroorganismen® wird

die Fermentierung stabilisiert,
der enzymatische Abbau forciert und
die Umsetzung im Boden zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen optimal vor-bereitet.

Im Gartenbau und in der Landwirtschaft haben Gesteinsmehle als Boden-verbesserer schon lange einen festen Platz. Über die für den Garten ge-nannten Eigenschaften hinaus hat das basische Gesteinsmehl einen ent-scheidenden Vorteil gegenüber dem üblicherweise zur Regulation des pH-Wertes eingesetzten Kalk: Weil es ein gutes Milieu für Bodenmikroben schafft, wird Stickstoff ganz automatisch und pflanzenverfügbar von den Mikro-organismen gebunden. Der Einsatz von UrgesteinsMehl ist also nicht nur
umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich, weil weniger Stickstoff ge-düngt werden kann. Auf dem Kompost beschleunigt EM® die Umsetzung des organischen Materials und verhindert die Ausbreitung von negativen Keimen und schlechten Gerüchen – dies in erster Linie durch die Anwendung der EMIKO® KompostPflege. Lagenweise über den Kompost gestreut, bietet das EMIKO® UrgesteinsMehl darüber hinaus eine sehr gute Ergänzung für die schnelle und sichere Rotte zu einem hochwertigen Dünger: Insbesondere in den Wintermonaten oder bei Trockenheit im Sommer schafft das Urgesteins-Mehl eine Fülle an Rückzugsmöglichkeiten für die effektiven Mikro-organismen. Die Mineralien aus dem UrgesteinsMehl ergänzen die Nährstoffe aus dem Kompost und werten den natürlichen Dünger nochmals auf. Kompost ist fertiger Humus und ist daher das beste Mittel zum Humusaufbau im Boden!

Herkunft und Herstellung von EMIKO® UrgesteinsMehl
Das rot-braune Gestein, aus dem das EMIKO® UrgesteinsMehl hergestellt wird, stammt aus dem Murtal in der österreichischen Steiermark. Bis 1980 wurde hier Steinkohle abgebaut. Die Überreste – ein Gestein, das aus hart gebranntem Ton und Kohle besteht – liegen hier in großen Mengen als kleine bis große Gesteinsbrocken auf Halde. Die Steine werden verladen und an anderer Stelle fein vermahlen, mit EM·1® angereichert, abgefüllt und in verbrauchsübliche Mengen verpackt.

Einfache Anwendung und Dosierung von EMIKO® UrgesteinsMehl
Je nach Bodengüte und Art der Nutzung wird das UrgesteinsMehl in folgenden Mengen ausgebracht:

Erstgabe zur Bodenverbesserung: 200g / m2
jährliche Gabe für Grün- und Pflanzenflächen: 100g / m2
maximale Aufwandmenge in 2 Jahren: 300g / m2

Eine bewährte Methode der Ausbringung ist in einer Mischung mit Bokashi oder EM®-Kompost, denn das feuchte Material bindet das feine Mehl sehr gut. Das Gesteinsmehl wird dem organischen Dünger in einem Eimer oder in einer Schubkarre beigemischt und anschließend per Hand bzw. mit einer Schaufel ausgebracht und oberflächlich eingearbeitet. Der Mischung kann optimal auch das EM Super Cera C® Pulver bzw. das Granulat zugefügt werden. Die jewei-ligen Ausbringmengen pro Quadratmeter sind in der Mischung zu berück-sichtigen. In Kombination mit der organischen Düngung wird das Gesteins-mehl im zeitigen Frühjahr oder im Herbst ausgebracht. Soll das EMIKO® UrgesteinsMehl allein eingesetzt werden, kann es jederzeit im Jahr händisch oder mit einem Feinstreuer ausgebracht werden. Da das Produkt so fein ver-mahlen ist, sollte eine filtrierende Halbmaske oder ein Feinstaubfilter benutzt werden.

Warum ist die Bodenverbesserung nötig? – Hintergründe einer weltweiten
Entwicklung
Die humuszehrende Bewirtschaftung hat in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass nur noch knapp die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Humusreserven in unseren Ackerböden vorhanden ist. Intensive Bestands-führung mit Mineraldünger und chemischen Spritzmitteln, Monokulturen und maschinelle Bodenbearbeitung haben die Nährstoffe aus dem Humus ver-braucht. Der im Humus gebundene Kohlenstoff wurde in CO2 umgewandelt und in die Atmosphäre abgegeben. Weltweit verursacht die Landwirtschaft
derzeit etwa 17-32 Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen. Boden-verbesserung ist also aktiver Klimaschutz; und dazu kann bereits der kleinste Garten einen wertvollen Beitrag leisten. Durch Humusaufbau erhalten wir lebendige Böden, die gemeinsam mit Wasser und Luft die Basis unseres Lebens sind.

Fazit
EMIKO® UrgesteinsMehl ist in Kombination mit EM® und organischer Substanz bzw. organischer Düngung ein Garant für optimale Nährstoff- versorgung aller Pflanzen und stetigen Humusaufbau. Durch die regelmäßige Versorgung aller Böden mit diesen drei Komponenten wird ein aktives Boden-leben entstehen, das für eine feinkrümelige und lockere Bodenstruktur sorgt und die Wasserversorgung deutlich verbessert. Ein intakter Boden sorgt als „Verdauungsorgan der Pflanzen“ für sehr gutes Wachstum, eine außer-ordentliche Widerstandskraft und bei Obst und Gemüse für intensiven Ge-schmack und lange Haltbarkeit.

(Quelle: EMIKO-Blog Beitrag, 2018-02-14 08:02:35 EMIKO Online-Redaktion)

Bienen bei EMIKO

EMIKO EM-Apis
EMIKO EM-Apis

 

Bienen bei EMIKO

Am 09. Juni ist ein Bienenvolk bei der EMIKO eingezogen – genauer gesagt in eine Bienenbox vom Verein Stadtbienen e.V.. Nicht etwa die Honigernte, sondern ein Beitrag gegen das weltweite Bienensterben, das ist Ziel der Bienenhaltung bei der EMIKO. Gleichzeitig wollten einige Mitarbeiter die positiven Erfahrungen mit EM bei Bienen einmal selbst erleben und setzten das Bienen-Produkt EMIKO® EM Apis konsequent ein. Wie die Bienen reagierten, warum das Bienenjahr 2015 trotz EM leider nicht erfolgreich war und was nächstes Jahr anders gemacht werden soll, lesen Sie in diesem Beitrag. Die ersten Überlegungen Bienen zu halten, wurden im März 2015
konkret. Immer wieder erreichten uns Berichte von Imkern, die effektive Mikroorganismen bei ihren Bienen einsetzen. Zudem lasen wir seit Jahren immer wieder Berichte in der Presse, die das weltweite Bienensterben thematisierten. Nicht nur, dass immer mehr Bienenvölker verschwinden, die Bienen unterliegen auch einem enormen Schädlingsdruck. Besonders die Varroa-Milbe ist in nahezu jedem Volk zu finden. Wir beschlossen also, unseren eigenen Beitrag zum Schutz der für uns und unsere Natur so wichtigen Biene zu leisten. Gleichzeitig wollten wir die positiven Imker-Berichte mit unserem Produkt EMIKO® EM-Apis einmal „hautnah“ miterleben.

Wirkt EM gegen die Varroa-Milbe?
In Bezug auf den Einsatz effektiver Mikroorganismen ergaben sich für unser Bienen-Projekt demnach zwei Bereiche, die wir genau beobachten wollten:

1. Wie sich EM auf das Verhalten der Bienen auswirkt und
2. ob effektive Mikroorganismen so unterstützen können, dass die Varroa-Milbe das Volk nicht schwächt.

Woher bekommt man einen Bienenschwarm?
Auf der Suche nach Informationen zur Bienenhaltung und woher man über-haupt einen Schwarm bekommt, stießen wir auf den Verein „Stadtbienen e.V.“ aus Berlin. Deren Engagement gefiel uns sehr und wir nahmen Kontakt auf. Positiv für alle, die mit dem Gedanken spielen, das Imkern zum Hobby zu machen: Stadtbienen e.V. bietet nicht nur eine „Beute“ (Bienenbehausung) für den Garten oder Balkon an, sondern über das ganze Bienenjahr hinweg auch Imkerkurse für Anfänger. Stellvertretend für die Gruppe EMIKO-Mitarbeiter,
die sich um das Bienenprojekt kümmern wollten, besuchte eine Mitarbeiterin aus dem Beratungs-Team den Kurs und versorgte ihre „Mitstreiter“ anschließ-end mit dem erworbenen Wissen. In Rösrath, also nicht weit entfernt, fanden wir mit Matt Jones einen Demeter-Imker, der uns nach dem Schwärmen ein Bienenvolk abgeben würde. Es konnte also losgehen!

Der Einzug der Bienen
Am 09. Juni war es dann soweit – die Bienen zogen ein. Anders als üblich, hat Matt Jones die Bienen nicht in die Box „eingeschlagen“, sondern sie nach und nach von alleine in die Box einwandern lassen. „Als die Königin in der Box war, ging es ganz schnell. Dabei waren die Bienen aber völlig entspannt. Ein toller Anblick“, lässt Helge Jakubowski, Geschäftsführer der EMIKO den Einzug der Bienen Revue passieren. Am nächsten Morgen schon war in der Bienenbox Routine angesagt. Man sah Bienen ankommen, in die Box fliegen und andere herausfliegen. Die ersten Waben waren bereits gebaut und die Bienen – wie man das von Bienen erwartet – sehr fleißig.

EMIKO® EM Apis von Anfang an
Damit die effektiven Mikroorganismen sämtliche Oberflächen positiv besiedeln konnten, haben wir die leere Bienenbeute schon vor Einzug der Bienen täglich mit EMIKO® EM Apis eingesprüht. Wir nahmen eine Verdün-nung von 1:10 mit Wasser. Als die Bienen dann einzogen, haben wir sie zunächst zwei Wochen mit einer Zuckerwasser-EM- Lösung gefüttert, um ihnen den Start in der neuen Umgebung zu erleichtern. In der Nähe der Beute platzierten wir eine Vogeltränke, aus der sich die Bienen fleißig mit einer Apis-Wasser-Lösung bedienten. Fast jeden Tag haben wir nachgeschaut, wie es unseren Bienen geht und die Beute auch geöffnet. Bei jeder Kontrolle haben wir das Flugbrett und die gesamte Beute von außen eingesprüht. Ein bis zweimal pro Woche haben wir zudem mit der Feinsprühflasche in die Beute hinein gesprüht. Die Bienen kamen also immer wieder in Kontakt mit den positiven Mikroorganismen.

Positive Auswirkungen von EM bei den Bienen
Unser Volk war sehr friedlich, den Imkerhut brauchten wir nicht. Die Bienen bauten Waben im Naturbau, flogen emsig aus und ein und die Bienenkönigin legte fleißig Eier. In unserem Volk zeigten sich über das gesamte Bienenjahr keine Varroa-Milben – sehr zum Erstaunen befreundeter Imker, die bisher nicht mit EM gearbeitet haben. Als es Zeit wurde, Maßnahmen gegen die Milben zu treffen – wie das Verdampfen von Ameisensäure – gingen wir nochmal akri-bisch auf die Suche. Wir fanden keine einzige Milbe und konnten unserem
Volk die anstrengenden Milben-Maßnahmen ersparen. Dass ein Volk völlig von der Varroa-Milbe verschont bleibt, haben schon mehrere Imker festgestellt, die konsequent mit EM arbeiten. Auch andere typische Bienenkrankheiten wie Faulbrut oder Pilzbefall konnten wir nicht feststellen. Offenbar hat EMIKO® EM Apis dazu beigetragen, die Bienen entsprechend zu unterstützen.

Der Schreck am Ende des Sommers
Gegen Ende des Sommers stellten wir fest, dass unser Volk unaufhörlich kleiner wurde. Wir suchten, doch eine Königin konnten wir nicht mehr finden. Dafür stellten wir sehr viel Drohnenbrut fest (ein Zeichen dafür, dass das Volk keine Königin mehr hat – eine Arbeiterin hat in dem Fall das Brutgeschäft übernommen). Dass es sehr schwierig ist, ein Volk mit einer neuen Königin zu vereinen, wussten wir. Trotzdem starteten wir einen Versuch, um unser Volk zu retten. Obwohl wir die neue Königin mehrere Tage in ihrer kleinen Transportbox innerhalb der Beute hielten, wurde sie von unserem Volk letztendlich nicht angenommen und getötet. Anfang September dann wurde unser geschwächtes Volk von einem anderen Bienenvolk ausgeräubert und vernichtet. Wir konnten nur zuschauen, wie die fremden Bienen unser friedliches Volk attackierten und ungehindert in unsere Beute aus und ein flogen.

Fazit – und was wir nächstes Jahr anders machen wollen
Unterm Strich sind wir in unserem ersten Bienenjahr nicht erfolgreich gewesen. Dennoch haben wir viel Positives für uns und in Sachen EM herausgefunden:
• Bienen zu halten ist eine wunderbare Sache, wir starten im nächsten Jahr erneut!
• EMIKO® EM Apis hat bei uns für ein sehr friedliches Volk gesorgt, dass sogar der Varroa-Milbe trotzen konnte.
• Eine gekennzeichnete Königin erspart mühsames Suchen.
• Um unseren Bienen mehr Pollen anbieten zu können, werden wir im nächsten Jahr einen Blühstreifen anlegen.

(Quelle: EMIKO-Blog Beitrag 2015-10-22 20:10:16 EMIKO Online Redaktion)

Honigbiene und EM

EMIKO EM-Apis
EMIKO EM-Apis

 

 

Honigbienen und EM

Der Honigbiene und ihren wild lebenden Artgenossen – als fleißige Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen – verdanken wir Wachstum, Artenvielfalt und gute Ernten. Somit sichert die Biene uns Menschen und vielen Tieren die Nahrungsgrundlage. EM Effektive Mikroorganismen® dienen vielen Imkern weltweit seit Jahren als wertvolle Helfer bei der naturnahen Bienenpflege. Die Biene ist sämtlichen Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt. Stetig abnehmende Biodiversität, verursacht durch landwirtschaftliche Monokulturen, Umwelt-gifte und Klimakapriolen schwächen ihr Immunsystem und ihre Leistungs-fähigkeit und machen sie besonders empfindlichgegenüber schädlichen Keimen und Parasiten. Einige giftige Pflanzenschutzmittel bedeuten gar ihren direkten Tod.

Massenhaftes Bienensterben – Imker bekommen bisher keine Unterstützung vom Bund.
„Emsiges Summen“ herrscht derzeit – nicht nur in den langsam munter werdenden Bienenvölkern, sondern unter anderem auch bei den deutschen Imkerverbänden, den beiden größten Bio-Verbänden Bioland und Demeter, dem Bundeslandwirtschaftsministerium und über die Grenzen Deutschlands hinaus. Es geht um den europaweiten Bienenschutz, der durch sog. Neonicotinoide in Pflanzenschutzmitteln gefährdet ist. Studien belegen, dass Neonicotinoide für das massenhafte Bienensterben (Honig- und Wildbienen) der letzten Jahre verantwortlich sind. Sie gefährden somit nicht nur die
Bienen, viele weitere Insekten und deren Nahrungskette, sondern auch die Existenz vieler Imker. In einem offenen Brief wand sich der Präsident des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) zusammen mit weiteren Interessenvertretern vergangene Woche an Bundeslandwirtschaftsminister Altmaier und forderte ihn auf, dem Vorschlag der EU-Kommission für ein Teilverbot der Neonicotinoide zuzustimmen. Auf Grundlage – so der D.I.B. – fragwürdiger Studien hat sich die Bundesregierung bisher gegen das Verbot von
Neonicotinoiden ausgesprochen. Weitergehende Informationen zu diesem Thema veröffentlicht der D.I.B. Pressedienst tagesaktuell auf seiner Homepage.

Häufige gesundheitliche Probleme der Biene
verantwortungsvolle Imker und Erzeuger hochwertiger Bienenprodukte beobachten ihre Völker sehr genau und legen höchsten Wert auf Sauberkeit und Gesundheit ihrer Völker. Gefürchtet und oft für den Verlust ganzer Völker verantwortlich sind beispielsweise:

• Die bakteriell verursachte Faulbrut. Sie führt zum Absterben der Larven und ist eine meldepflichtige Seuche. Außerhalb des Bienenstocks kann der Erreger Paenibacillus larvae jahrzehntelang auch bei großer Hitze, Kälte, Trockenheit und Nässe überleben.
• Der parasitäre Befall mit der Varroa-Milbe. In den 1970er Jahren wurde diese Milbe mit Bienen aus Süd- und Ostasien nachDeutschland eingeschleppt. Die saugenden Milben zwängen sich zwischen Bauch- und Rückenschuppen ausgewachsener Bienen, saugen aber auch an der Brut. Die Folge sind entwicklungsgeschädigte Bienen, Zwergenwuchs und verkrüppelte Beine
und Flügel.
• Die durch den Schimmelpilz Ascosphaera apis verursachte Kalkbrut. Der Pilz wächst im Darm der Larve heran und führt zu ihrem Absterben. Die Larve verfärbt sich mattgelblich, wird schwammig, schließlich lederartig und zur harten Mumie.

Sprühen und Füttern mit EM Effektive Mikroorganismen®
Die exemplarisch aufgeführten Krankheiten lassen vermuten, dass es die beste Methode ist, die Bienenvölker gezielt zu stärken, damit sie sich selbst vor Erregern und Parasiten schützen können. Die im Magen der Biene natürlicherweise vorhandenen Milchsäurebakterien werden durch EM Effektive Mikroorganismen® und ihre Stoffwechselprodukte ergänzt. Die Milchsäure schützt nicht nur im Darm der ausgewachsenen Biene vor schäd-lichen Keimen und Fäulnis. Auch der Nektar, der an die Larven verfüttert wird, enthält Milchsäurebakterien, die sich positiv auf den Darm der Larve aus-wirken. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gestörte Darmflora der Larve für die Ausbreitung der Faulbrut verantwortlich ist. Die Darmflora unterstützende Maßnahmen haben so positive Auswirkungen im gesamten Bienenstock und auf alle Lebenszyklen der Biene.

In den Darm der Tiere gelangen die EM Effektive Mikroorganismen® durch direkte Zugabe zum Tränkewasser / Futtersirup oder durch Besprühen der Bienen. Die milieulenkende Wirkung von EM ist hinlänglich bekannt. So werden die Bienenstöcke, Rahmen, Flugbrett, sämtliches Zubehör und die Bienen selbst regelmäßig mit einer verdünnten EM-Lösung eingesprüht. Viele Imker beobachten einen vermehrten Putztrieb ihrer Bienen, wenn sie mit EM eingesprüht werden. So erfolgt einerseits die Aufnahme in den Darm,
andererseits verteilen sie damit die EM’s auf ihrer ganzen Körperoberfläche. Pilze und Bakterien können verdrängt werden.

Aus der Hühnerhaltung sind die guten Erfolge bei der Minderung des Milben-befalls bekannt, wird der Stall regelmäßig mit EM ausgesprüht und die Tiere mit EM Effektive Mikro-organismen® versorgt. Gleiche Beobachtungen machen Imker, die mit EM arbeiten. Die Varroa-Milbe verschwindet zwar nicht gänzlich, die Völker sind jedoch stark genug ihr nicht zum Opfer zu fallen und entwickeln sich weiter. Im Umgang mit den Bienen ist auch folgende Beobachtung äußerst hilfreich, die sich mit Beobachtungen bei anderen Tieren deckt: Werden die Bienen besprüht, werden sie ruhiger. Sie reagieren deutlich weniger aggressiv, was insbesondere vor dem Einfangen ausgeflogener Schwärme oder beim Öffnen der Kästen von Vorteil ist. Auf der sicheren Seite Bisher wurde zur Bienenpflege in Deutschland hauptsächlich EMa genutzt, was auch zu guten Ergebnissen führte.

Da EMa zu den Bodenhilfsstoffen zählt, ist die Verwendung jedoch rechtlich nicht zulässig. Honigbienen gelten in der EU als Nutztiere, die das Lebensmittel Honig erzeugen. Somit unterliegen Produkte, die von Bienen aufgenommen werden, dem Futtermittelrecht. Um nun rechtliche Sicherheit für alle Imker zu schaffen, steht mit EMIKO® EM Apis ein zugelassenes Ergänzungsfuttermittel für Bienen zur Verfügung.

(Quelle: Blog-Beitrag der EMIKO, 2013-04-23 12:04:48 EMIKO Online Redaktion)

Landwirtschaft und Bienen – eine Symbiose

Veranstalter:  Öko-Modellregion Isental, Bienenzuchverein Buchbach, Imkerverein Stierberg

Wann: Donnerstag, 22. Februar 2018

Veranstantungsort: Brauereigastätte Stierberg, 84419 Obertaufkirchen
Beginn: 
19.30 Uhr

Thema:  Eine Veranstaltung für Landwirte und Imker. Die Biene braucht den Landwirt und der Landwirt die Biene. Damit diese Symbiose künftig Bestand hat, werden Möglichkeiten für die Landwirte aufgezeigt, wie dem Insektenschwund entgegengewirkt werden kann.

Referenten: Verschiedene

DEMO zur internationalen Agrarministerkonferenz

Wir haben es Satt!
DEMO zur internationalen Agrarministerkonferenz in Berlin

Der Agrarindustrie die Stirn bieten!

Wann: 20.01.2018
Zeit: 11 Uhr
Wo: Berlin, HBF

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